Kommunalverbund veranstaltet im August sein 15. Gartenkultur-Musikfestival

„Die Schätze der Region“

Das Polizeiorchester Niedersachsen spielt zur Eröffnung des Gartenkultur-Musikfestivals am 4.  August im Rathauspark Achim. - Foto: Kommunalverbund

Bremen - Von Jörg Esser. Sommerzeit ist Gartenzeit. Und der August ist in Bremen und „umzu“ für Gartenmusik reserviert. Na ja. Zumindest steigt vom 4. bis 27. August die 15. Auflage des Gartenkultur-Musikfestivals des Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen. „Wir zeigen die Schätze der Region“, sagt Susanne Krebser, Geschäftsführerin des Kommunalverbunds.

Die Schätze, das sind private und öffentliche Gärten und Parks in 25 Städten und Gemeinden des Verbunds – von Großenkneten im Westen bis Achim im Osten, von Lübberstedt im Norden bis Sulingen im Süden. Die Schätze werden bespielt – mit insgesamt 42 Konzerten. Neun davon stehen in Bremen auf dem Programm, sechs in Syke.

Krebser verspricht ein „hochwertiges Angebot, das Spaß macht – rund, stimmig und vielfältig“. Von Pop, Chanson und Swing über Blues, Rock und Jazz bis zu klassischer Musik, vom Musical über internationale Folk- und Weltmusik bis zu Gospel und Bossa Nova biete das Festival wieder „eine große Bandbreite an Musikrichtungen für jeden Geschmack“, heißt es.

Das vierwöchige Musikspektakel beginnt am Freitag, 4. August, um 19 Uhr im Rathauspark („Park der Generationen“) in Achim. Das Polizeiorchester Niedersachsen intoniert „Leckerbissen aus Jazz, Swing, Pop und Rock“. Als Sängerin ist Shereen Adam dabei. Der Eintritt ist frei.

Weiter geht es unter anderem am Sonnabend, 5. August, mit einem Musicalabend im Garten des Schlosses Erbhof in Thedinghausen (19.30 Uhr). Am Sonntag, 6.  August, gibt es Konzerte im Focke-Museum, im Kreismuseum Syke und im Eichenhof Zempel in Asendorf. Im „Haus am Walde“ im Bremer Bürgerpark spielt am Mittwoch, 9. August, die „Lisa Lystam Family Band“ aus Schweden. Am Sonntag, 13. August, stehen unter anderem Konzerte im Dorfpark Frankenburg in Ganderkesee und in der Klosteranlage Hude auf dem Programm. Beim Kulturcafé „Mikado“ in Prinzhöfte heißt es: „Tango Argentino trifft China“ (15 Uhr). Am Freitag, 18.  August, um 20 Uhr spielen die „Highland Paddies“ Irish Rock an der Mühle Lübberstedt. Zeitgleich erklingt auf der Burginsel in den Graftanlagen in Delmenhorst Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ – mit dem „Gefangenenchor“ („Va, pensiero, sull’ali dorate“) im dritten Akt.

In Bremen werden neben Focke-Museum und Bürgerpark auch der Garten des Klinikums Bremen-Ost („Heißer Swing“ am 20. August um 15  Uhr), das Bürgerhaus Hemelingen (Lampiontanzfest am 26. August, 19 Uhr) und der Bibelgarten am St.-Petri-Dom (Gospelkonzert, 20. August, 10 Uhr) bespielt. Die Wassermühle Sudweyhe ist am 20. August um 10 Uhr Veranstaltungsort, das Gut Varrel in Stuhr an jenem Tag um 17 Uhr. Erstmals als Veranstaltungsorte sind in diesem Jahr der Privatgarten der Familie Pöhlking in Großenkneten, der Findorffhof in Grasberg und der Landsitz Wachendorf in Syke dabei. „Wir tüfteln permanent am Programm“, sagt Krebser.

Der Kommunalverbund steuert rund 40 000 Euro zum Programm zu. Die vielen lokalen Veranstalter sind mit einer insgesamt niedrigen sechsstelligen Summe dabei.

Das Programm liegt als Broschüre vor und an vielen öffentlichen Stellen aus. Detaillierte Informationen auch zu Karten und Eintrittspreisen gibt es im Internet.

www.gartenkultur-musikfestival.de

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