Auszeichnung für Klimahaus-Chef Dunker

Klimawandel und Umweltbildung

Arne Dunker, Chef des Klimahauses in Bremerhaven, wird mit einem Umweltpreis ausgezeichnet. - Foto: Voigts/Klimahaus

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Tief Luft holen, dann geht‘s los: Bundesdeutscher Arbeitskreis für umweltbewusstes Management. Puh, ganz schön lang. Also hat das als Verein eingetragene Unternehmensnetzwerk, das Unternehmen, Kommunen und Organisationen zusammenbringen will, sich eine einprägsame Abkürzung gegeben: B. A. U. M. – sprich: Baum.

Einen Umweltpreis lobt das Netzwerk auch aus – alle Jahre wieder für Menschen, die sich „in besonderer Weise um den Klimaschutz verdient gemacht haben“, wie es heißt. US-Präsident Donald Trump dürfte also kein Kandidat sein.

Stattdessen geht die Auszeichnung in diesem Jahr nach Bremerhaven – in der Kategorie „Institutionen“ nämlich bekommt sie Arne Dunker, und zwar als Geschäftsführer des Klimahauses und als Initiator der Deutschen Klimastiftung. Termin für die Preisverleihung: Mittwoch, 17. Mai, im Rahmen der Jahrestagung des Netzwerks in Frankfurt am Main. Dunker wird dabei gemeinsam mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif auf der Bühne über Klimawandel und Umweltbildung sprechen. Preisträger in anderen Kategorien sind unter anderem Gianni, Antonio und Bandino Lo Franco (Fattoria La Vialla) und Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Laurentien der Niederlande (Missing Chapter Foundation).

„Überall auf der Welt und jeden Tag aufs Neue bestimmt das Klima unseren Alltag. Es ist die Grundlage des Lebens“, erklärt Dunker einmal mehr zum Grundgedanken des Klimahauses. „Das macht den Klimawandel zu einer der größten Herausforderungen unserer Zeit. Unser Ziel ist es, den Besuchern Klima und Klimawandel näher zu bringen und ihnen zu zeigen, wie schön und schützenswert unser Planet ist. Wir wollen ihre Neugier wecken und vermitteln, dass jeder etwas zum Klimaschutz beitragen kann.“

„Der Klimawandel ist derzeit eine der größten Herausforderungen der Menschheit“, sagte Prof. Dr. Maximilian Gege, der Vorsitzende des Netzwerks. „Die Staatengemeinschaft hat sich im Übereinkommen von Paris ehrgeizige Ziele gesetzt. Die politische Umsetzung geht aber oft nur langsam voran. Viele Unternehmen, besonders im Mittelstand, sind da schon viel weiter.“ Der Preis übrigens wurde 1993 ins Leben gerufen.

Herr Bossi und die Fragen des Lebens

„Glücklich wie ein Klaus“ – so heißt das Programm, mit dem der Kabarettist und Musiker Olaf Bossi auf Tour ist. Jetzt kommt er damit nach Bremen. Am Donnerstag, 18. Mai, tritt Bossi um 20 Uhr im Kultursalon der Gewoba (Emil-Sommer-Straße, Vahr) auf.

Olaf Bossi, Comedian. - Foto: Felix Gauder/Gewoba

„Bossi beschäftigt sich mit den großen und kleinen Fragen des Lebens, er thematisiert die Herausforderungen des modernen Familienlebens, die er als zweifacher Vater bestens kennt. Auch die Politik ist vor Olaf Bossi nicht sicher“, heißt es in einer Vorschau. „Selten beobachtet ein Künstler seine Mitmenschen mit einem derart scharfen Blick, würzt die Kritik an unserer Gesellschaft mit einer so großzügig bemessenen Prise Humor und unterlegt seine Satire dann auch noch mit Musik.“

Als Produzent und Songschreiber hatte Bossi in den 90ern mit dem Dance-Projekt „Das Modul“ („Kleine Maus“) einige Chart-Erfolge gefeiert. Später schrieb und komponierte er für Schlagermusiker. Zudem begann er eine Karriere als Stand-up-Comedian. Bossi wurde mit mehreren Kleinkunstpreisen ausgezeichnet.

Karten für seinen Bremer Auftritt kosten zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Online-Reservierung unter: www.gewoba.de/kultursalon.

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