Cheerleading: „Firebirds“ präsentieren sich rockig

Kleinste Fehler werden bestraft

Bremen - Von Viviane Strahmann· „Wir haben den klaren Anspruch, Deutscher Meister zu werden“, gibt Trainer Alexander Balz die Richtung für die 20. Deutschen Cheerleading-Meisterschaften am 8. Mai in Bremen vor. Beim Mal zuvor hatte es nur für Platz zwei gereicht. Nun wollen die „Bremen Firebirds“ den Sieg erringen.

Cheerleader stellen sich meist ganz in den Dienst anderer Mannschaften im American Football, Basketball oder mittlerweile auch im Fußball, feuern die Sportler an und wollen die Zuschauer zum Beifall animieren. Trotzdem haben auch sie den Wunsch, die Besten unter ihresgleichen zu ermitteln.

Ein dritter Platz bei Europameisterschaften war der bislang größte Erfolg der Bremer Cheerleading-Truppe um Alexander Balz, der das Team bereits seit 1996 betreut. Für den anstehenden Wettkampf muss die 14-köpfige Truppe über sich hinauswachsen: In der Disziplin „Co-Ed“ treten die „Firebirds“ mit einer rockigen Choreographie an, die die Jury überzeugen soll.

Gleich zu Beginn des rund dreiminütigen Auftritts sind athletische Höchstleistungen gefragt: Eine viereinhalb Meter hohe Pyramide verlangt Konzentration und körperliche Höchstleitung. Es folgen Körperakrobatik, Schrauben, Salti und Elemente aus dem Bodenturnen. Damit alles zusammen harmoniert, trainieren Cheerleader wie Katharina Pirk und Jennifer Rauer hart.

Das Publikum in der Messehalle 7 erwartet eine temporeiche Mischung aus unterschiedlichen Komponenten wie ästhetischen, akrobatischen und tänzerischen Elementen. Fehlen dürfen natürlich auch Anfeuerungsrufe, ein obligatorisches Lächeln und das meist knapp bemessene Kostüm samt Pompoms nicht.

Einem „runden“ Auftritt gehe aber auch ein langer, kreativer Prozess voraus: Der Anspruch sei, so Alexander Balz, alles in eine Choreographie zu bringen: „Höhen und Tiefen, die Bewegungen zur Musik – alles muss im Fluss sein.“

Fünf Titel werden bei den Deutschen Meisterschaften vergeben. Im „Cheerleading“-Wettbewerb treten 16 reine Frauenteams – die „Senior All Girl Teams“ – sowie zehn gemischte „Senior CoEd Cheer Teams“ gegeneinander an. In der Disziplin „Stunts“ gehen jeweils fünf Mannschaften in den Kategorien „All Girl Group“, „Senior Co-Ed Group“ und „Partner“ an den Start.

Anne Urschinger, Vorsitzende der Cheerleader-Vereinigung Deutschland, verspricht einen spannenden Wettbewerb: „Das ganze Teilnehmerfeld liegt sehr dicht beieinander. Jeder kleinste Fehler wird bestraft, denn Cheerleading ist eine schnelle, vielseitige Sportart.“

· Die 20. Deutsche Cheerleading-Meisterschaft findet am 8. Mai ab 13.30 Uhr in Halle 7 auf der Bürgerweide statt. Karten kosten 16,50 bis 19,50 Euro (für Kinder unter 14 Jahren 11,50 bis 13,50 Euro) und sind unter Telefon 0421/35 36 37 erhältlich.

WWW.

cheerleading-dm-bremen.de

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