Endspurt um Ausbildungsplätze

Klassiker und Exoten

In Bremen sind noch viele Ausbildungsplätze frei, heißt es bei der Arbeitsagentur. · Archivfoto: dpa
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In Bremen sind noch viele Ausbildungsplätze frei, heißt es bei der Arbeitsagentur. · Archivfoto: dpa

Bremen - Der Kampf um die Ausbildungsplätze geht auf die Zielgerade. Wer jetzt noch keinen Ausbildungsplatz mit Ausbildungsbeginn in diesem Jahr gefunden hat, sollte unbedingt Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bremen aufnehmen. Denn: Gut eine Woche vor Ausbildungsbeginn sind viele Ausbildungsplätze im Bezirk der Bremer Agentur für Arbeit noch unbesetzt.

Aktuell gibt es den Angaben nach in mehr als 100 verschiedenen Ausbildungsberufen noch Möglichkeiten, in diesem Jahr mit einer Ausbildung zu beginnen. Darunter sind „Klassiker“ vertreten wie Kaufmann oder Kauffrau im Einzelhandel, eine Ausbildung, die ohnehin häufiger angeboten wird als andere. Aber auch in den Vorjahren beliebte und früh besetzte Berufe wie Koch und Friseur sind noch dabei.

Bewerbungsschluss

fürs nächste Jahr naht

Das Handwerk und der Bereich technische Berufe bietet ebenfalls eine Vielzahl noch offener Ausbildungsmöglichkeiten: Maler, Glaser, Fliesenleger, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Werkstoffprüfer und Packmitteltechnologe. Wer sich für Transportaufgaben interessiert, findet im Bereich Verkehr noch offene Ausbildungsplätze zum Binnenschiffer, Eisenbahner Betriebsdienst oder zum Berufskraftfahrer.

Wen es ins Büro zieht, hat bei der Suche nach einer kaufmännischen Ausbildung mit Fachhochschulreife oder Abitur zwar noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Allerdings rückt der reguläre Bewerbungsschluss für den Ausbildungsbeginn im nächsten Jahr (Ende September oder Oktober) schon in greifbare Nähe.

Ein Tipp der Arbeitsvermittler: Es lohnt sich, Berufe genauer zu prüfen, die weniger bekannt sind oder auf den ersten Blick exotisch wirken. Oft verbergen sich hinter den abstrakten Berufsbezeichnungen gute Beschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven.

Dr. Götz von Einem, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, sagt: „Der Ausbildungsmarkt ist im Wandel. In diesem Jahr gibt es in vielen Berufen gut eine Woche vor dem ersten Ausbildungsbeginn August noch unbesetzte Ausbildungsplätze. Damit steigen auch die Chancen der etwas schwächeren Schüler. Allerdings nur, wenn sie mit einer perfekten schriftlichen und persönlichen Bewerbung punkten können. Ich rate allen Jugendlichen, die für dieses Jahr noch keine Ausbildung gefunden haben, sich dringend mit der Berufsberatung in Verbindung zu setzen. Dort kann man seine Bewerbungsunterlagen prüfen und verbessern lassen. Die Berufsberater prüfen alle Möglichkeiten und bleiben gemeinsam mit den Ausbildungsplatzsuchenden dran – bis zum Erfolg.“

Einen Termin bei der Berufsberatung gibt es unter Telefon 01801/555 111 (3,9 Ct./Min aus dem Festnetz, mobil 42 Ct./Min.). · sk

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