Kirsten Jackenkroll löst Peter Schneider als „Waterfront“-Manager ab

Vom Rhein zurück an die Weser

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Kirsten Jackenkroll

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Neue Leitung für das Shopping-Center „Waterfront“ in Gröpelingen: Mit dem Betreiberwechsel löst Kirsten Jackenkroll Peter Schneider als Manager ab. Für die 34-Jährige ist es bereits das dritte Center, für das sie verantwortlich ist. Jackenkroll arbeitet seit siebeneinhalb Jahren beim Hamburger Center-Betreiber ECE (Familie Otto). Wie berichtet, ist ECE seit Monatsbeginn neuer Betreiber des Einkaufszentrums.

Voraus ging der Verkauf der Immobilie. Der staatliche dänische Rentenversicherer ATP kaufte den früheren „Space Park“ von den bisherigen irisch-britischen Eigentümern LNC Property und Resolution Real Estate Advisors für 212 Millionen Euro. Mit fünf Prozent ist auch ECE an der Immobilie an der Weser beteiligt. Mit der Verkaufsfläche von rund 44 000 Quadratmetern und etwa 120 Shops, Restaurants, Dienstleistungsbetrieben und Kino ist die Shopping-Mall eine der größten in der Region. 2008 mit Manager Peter Schneider an der Spitze eröffnet, zählt das Center heute nach eigenen Angaben mehr als acht Millionen Besucher im Jahr. Eigentlich war die Immobilie als Freizeitpark mit Schwerpunkt Raumfahrt gebaut und im Februar 2004 eröffnet worden. Doch das Projekt floppte, im September 2004 war der „Space Park“ schon wieder dicht. Als Einkaufszentrum mit 4 000 kostenlosen Parkplätzen und dem Großkino Cinespace brachte das Haus Schwung und Besucher in den Bremer Westen.

Kirsten Jackenkroll war bei ECE zunächst Trainee im internen Führungsausbildungsprogramm. 2008 übernahm sie als Managerin die Stadt-Galerie Hameln. Nach drei Jahren wechselte sie an die Spitze des Forums Mittelrhein Koblenz am Deutschen Eck. Unter anderem setzte sie hier Schwerpunkte mit Events, um eine jüngere Zielgruppe zu gewinnen. Center-Managerin zu sein, ist für Jackenkroll „mein absoluter Traumjob“. „Es macht mir Spaß, mir gefällt vor allem der Umgang mit ganz unterschiedlichen Anspruchsgruppen“, so die 34-Jährige, die nun vom Rhein wieder an die Weser zurückkehrt. Die Kauffrau bezeichnet sich selbst als „halbes Nordlicht“, weil sie in der Rattenfängerstadt Hameln an der Weser aufgewachsen ist. Nordsee-Fan ist sie auch, daher komme ihr die Stadt Bremen als neuer Wirkungskreis sehr entgegen. Bei der „Waterfront“, die sie gut aufgestellt sieht, freut sie sich über den großzügigen Außenbereich. Jackenkroll: „Der erlaubt viel Kreativität, das mag ich als Eventmanagerin natürlich umso mehr.“

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