Sietske Roscam Abbing im „Gerken“

Kino-Dramatik und Folk-Romantik

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Die holländische Jazz-Sängerin Sietske Roscam Abbing tritt mit Dirk Balthaus (Klavier) und Eran Har Even (Gitarre) im „Gerken“ auf.

Bremen - Im „Gerken“ an der Bremer Feldstraße 77 freut man sich auf einen ganz besonderen Gast – auf einen Gast aus Holland.

Für internationales Flair soll dort nämlich die Sängerin Sietske Roscam Abbing sorgen. Ihr Auftritt beginnt am Sonnabend, 23. April, um 20 Uhr. Für ihren Stil hat die Künstlerin eine wohlklingende Bezeichnung er- oder gefunden, die allerlei Assoziationen weckt. Sie macht, so sagt sie, „Cinematic Folk Jazz“, was an Kino-Dramatik ebenso erinnert wie an Lagerfeuerromantik und verrucht-verrauchte Jazzkeller. Oder so ähnlich.

„Ihre anspruchsvollen Jazzkompositionen haben eine sehr zeitgemäße und selten gehörte melodische Qualität“, formuliert hingegen ein Sprecher nüchtern und geradezu sachlich. „Viele ihrer Songs sind aus der Zusammenarbeit mit Dirk Balthaus entstanden, einem der feinsinnigsten deutschen Jazzpianisten.“ Komplettiert wird das Trio im „Gerken“ durch den israelischen Gitarristen Eran Har Even.

„Wegen der großen Nachfrage empfiehlt sich rechtzeitiges Erscheinen, der Vorverkauf ist bereits abgeschlossen“, hieß es weiter. Und: „Der Eintritt beträgt 15 Euro an der Abendkasse.“

J Kunst: Der Bremer Verleger Helmut Donat stellt morgen, Donnerstag, bei Leuwer (Am Wall 171) das Buch „Heinrich Vogeler – Der Traum vom Frieden“ vor. Beginn ist um 19 Uhr.

Mit von der Partie sind zwei der Autoren – Andrea Fromm und Tom Beege aus Hamburg, die im vergangenen Jahr im Kunsthaus Apolda eine Vogeler-Ausstellung organisiert haben.

Die Kuratoren sprechen bei Leuwer über Vogelers Leben und Werk und präsentieren den im Donat-Verlag erschienenen Katalog. Texte von Heinrich Vogeler sowie Lieder aus und über seine Zeit umrahmen das Programm. Der Eintritt ist frei.

- Auftritt: In der Konzertreihe „Swissôtel Unplugged“ gastiert heute, Mittwoch, das Bremer Duo „Fred & Maxi“ gemeinsam mit der Sängerin Jutta Gürtler in dem Hotel am Hillmannplatz. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr.

Die Idee der beiden Musiker Frederic Drobnjak (Gitarre) und Maximilian Suhr (Percussion) ist es, „aus wenigen Instrumenten so viel Musik wie möglich zu entwickeln“, sagt ein Sprecher. Im Mittelpunkt stehen dabei die Akustikgitarre und das Cajón, eine simple Holzkiste peruanischer Herkunft, die häufig im Flamenco eingesetzt wird und ein komplettes Schlagzeug ersetzen kann.

Zu hören gibt es auf diese Weise eine ganze Menge, nämlich: „Dezente Jazzsounds, mitreißende Klänge aus Lateinamerika und Spanien sowie Pop-Hits aus den vergangenen 40 Jahren.“

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