Kindertag am 6. August mit 90 Ständen

„Tanzalarm“ im Bürgerpark

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Das Plakat für den Kindertag wurde gestern vor dem Hollersee präsentiert: Michael Drost (v.l.), Lothar Pohlmann, Bürgerparkdirektor Tim Großmann, Roland Röstel von Entsorgung Nord (Eno) und Egbert Wilzer (Geschäftsführer LBSV).

Bremen - Beim 28. Bremer Kindertag am 6. August wartet auf die Gäste ein „Tanzalarm“: Zum 20. Geburtstag des Kinderkanals Kika kommt Moderatorin Singa in den Bürgerpark. Sie soll die Festfläche rund um den Marcusbrunnen von 11 bis 18  Uhr in ein riesiges Tanzparkett verwandeln.

Wickie, Heidi und Biene Maja sollen ebenfalls im Bürgerpark sein und die jungen Besucher animieren. „Sie werden die Kinder auf einem sportlichen Parcours auch naturkundlich einführen und zeigen, was hat der Bürgerpark zu bieten“, sagt Michael Drost, Presseprecher Entsorgung Nord.

Der „Kinderoscar“ geht in diesem Jahr an Ulli Barde vom Sportgarten. Der Landesbetreibssportverband Bremen (LBSV) als Veranstalter des Kindertages lobt, dass Barde den Sportgarten zu einem Treffpunkt für Jugendliche verschiedener Kulturen gemacht hat. Jugendliche sind aktiv am Betrieb der Anlage nahe dem Weserstadion beteiligt und sollen in ihrem Selbstwertgefühl und ihrer sozialen Kompetenz gestärkt werden.

Die Spenden des Kindertags gehen zur Hälfte an ein internationales Jugendsportprojekt in Durban (Südafrika). „Der Bremer Sportgarten ist dafür Vorbild“, sagt Lothar Pohlmann, Initiator der Veranstaltung und beim LBSV tätig. Die andere Hälfte der Spenden soll Bremer Vorschulkindern einen Erlebnistag im Sportgarten ermöglichen. „Wir wollen sie ermuntern, sich zu bewegen und mal vom Computer und Handy wegzugehen“, sagt Drost.

Motto: „Kinder stark machen!“

Mehr als 100 verschiedene Vereine und Organisationen aus ganz Deutschland werden mit 800 Ehrenamtlichen vor Ort sein. 90 Stände warten auf die Besucher. Über allem steht wieder das Motto „Kinder stark machen!“. Das verlangt auch Präventionsarbeit. „Ein wichtiges Anliegen ist, Kinder in diesem Land vor Sucht und anderen Gefahren zu schützen und Kindern eine Zukunft zu geben. Das ist die größte Suchtpräventionsveranstaltung und auch die größte Kinderveranstaltung in Deutschland“, sagt Pohlmann.

Die Veranstaltung soll allerdings noch mehr vermitteln: „Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf wegen seiner Hautfarbe, seiner Sprache oder seiner Religion benachteiligt werden“, sagt Pohlmann. Seit Jahren würden Eltern und Kinder in Zusammenarbeit mit dem LBSV die Veranstaltung entwickeln.

mko

www.bremer-kindertag.de

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