Kinderkrippe kooperiert mit dem Nabu

Ein „Sternchen“ für Mercedes

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Beim Spatenstich für „Sternchen“: Jan-Gottfried Stehnke (v.l., Bauunternehmen), Andreas Kellermann, Monika Stier (Betreiber Impuls), Carsten Sieling, Heino Niederhausen und Florian Kotz (Leiter Fabrikplanung).

Bremen - Bis Anfang Mai 2016 entsteht in direkter Nachbarschaft zum Bremer Mercedes-Benz-Werk ein Neubau für die Daimler-Kinderkrippe „Sternchen“. Gestern gab‘s dafür den ersten Spatenstich im Beisein von Bürgermeister Carsten Sieling (SPD), Standortleiter Andreas Kellermann und Personalleiter Heino Niederhausen.

In der Krippe sollen 27 Plätze für Kinder im Alter von acht Wochen bis zu drei Jahren angeboten werden. In drei Gruppen kümmern sich jeweils drei Erzieherinnen um die Kinder. In der Einrichtung entsteht eine eigene Küche, in der täglich frisch mit regionalen Lebensmitteln und Bio-Produkten gekocht wird. Die Kinderkrippe wird von einem externen Kooperationspartner betrieben.

Die geplante Kooperation mit dem in der Nachbarschaft angesiedelten Naturschutzbund (Nabu) bietet den Kindern zudem die Möglichkeit zu naturnahen Erlebnissen wie dem bewussten Wahrnehmen der Jahreszeiten, dem Säen, Pflanzen und Ernten von Obst und Gemüse oder der Pflege und Fütterung von Farmtieren.

Kellermann sagte, die „Sternchen“-Kinderkrippen seien ein wichtiger Baustein im Angebot für die Mitarbeiter. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sei Daimler seit langem ein besonderes Anliegen. Zudem bringe das naturpädagogische Erziehungskonzept in Bremen den Kindern elementare Themen näher, die heute häufig zu kurz kämen.

Bürgermeister Sieling sagte: „Das Werk Bremen wächst. Für mehr Beschäftigte werden auch mehr attraktive Angebote gebraucht, um Beruf und Familie besser miteinander zu vereinen.“ Dafür sei „Sternchen“ ein gutes Beispiel.

Seit Herbst 2007 haben „Sternchen“-Krippen an 13 Standorten von Daimler eröffnet, 570 Betreuungsplätze wurden geschaffen, heißt es. Die Betreuung erfolgt bilingual in Deutsch und Englisch.

gn

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