Bremen: Mitarbeiter kassieren Schläge

Keine Maske – Zoff in Burger-Restaurant

Streit um einen fehlenden Mund-Nasenschutz
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Streit um einen fehlenden Mund-Nasenschutz
  • Elisabeth Gnuschke
    vonElisabeth Gnuschke
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Bremen – Der Streit um einen fehlenden Mund-Nasenschutz ist in der Nacht zu Mittwoch in einem Burger-Restaurant in Gröpelingen eskaliert. Zwei Mitarbeiter mussten dabei Schläge einstecken, berichtete am Mittwoch die Bremer Polizei. Sie sucht nun Zeugen für den Vorfall.

Den Angaben zufolge betrat ein Mann kurz nach Mitternacht das Schnellrestaurant am Oslebshauser Tor – allerdings ohne Mund-Nasenschutz, wie es heißt. Er wollte etwas bestellen. Ein 28-jähriger Mitarbeiter befolgte die strikten Anweisungen des Unternehmens und wies den Kunden darauf hin, dass er ihn ohne entsprechende Maske nur außerhalb des Gebäudes bedienen könne, berichtete die Polizei. Der Mann weigerte sich und bestand darauf, drinnen zu bestellen, so die weiteren Angaben.

Der Kunde soll dann nach einer erneuten Ablehnung zusehends aggressiver geworden sein. Den Angaben zufolge ging er den 28-Jährigen und einen weiteren Mitarbeiter, der schlichten wollte, körperlich an.

Bremen – Zoff um Maske: Kunde bekommt Verstärkung

Doch damit nicht genug: Nun kam Verstärkung. Vier weitere Männer stürmten laut Polizei in das Burger-Restaurant und schlugen auf beide Mitarbeiter ein. Schließlich ließen sie von ihnen ab, gingen aus dem Restaurant und brausten in einem Auto davon. Die beiden Mitarbeiter kamen den Angaben nach mit leichteren Blessuren davon.

Wegen einer möglichen Körperverletzung ist die Polizei auf dem Uni-Gelände im Einsatz.

Der Kunde soll 1,80 bis 1,85 Meter groß und kräftig und etwa 30 Jahre alt sein. Er hatte dunkle Haare und einen Vollbart. Hinweise nimmt die Bremer Kripo unter Telefon 0421/362-3888 entgegen.

Die Polizei Bremen appelliert aus Anlass des Streits: „Auch wenn es mittlerweile einige Lockerungen im Alltag gibt, die Abstands- und Hygieneregeln der Rechtsverordnung gelten nach wie vor. Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Es kommt auf jeden Einzelnen an.“ Bei Verstößen können Bußgelder von mehreren tausend Euro fällig werden.  gn

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