„Leistung zahlt sich aus“

Karl-Nix-Stiftung ehrt junge Bremer

Pandemiekonforme Urkundenübergabe – in der hinteren Reihe der Stiftungsvorstand mit (von links gesehen) Martin Klinkhammer, Jens-Uwe Nölle und Michael Zeimet. Vorn die drei besten Bremer Abiturienten: Jan-Luis Probst, Katharina Grohn, Oskar Mahler.
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Pandemiekonforme Urkundenübergabe – in der hinteren Reihe der Stiftungsvorstand mit (von links gesehen) Martin Klinkhammer, Jens-Uwe Nölle und Michael Zeimet. Vorn die drei besten Bremer Abiturienten: Jan-Luis Probst, Katharina Grohn, Oskar Mahler.

Bremen – Von nix kommt nix. Das stimmt natürlich – und es stimmt auch wieder nicht. Von der Bremer Karl-Nix-Stiftung zum Beispiel kommt eine ganze Menge: Zuspruch, Unterstützung, Motivation. Kurzum – zum nunmehr 33. Mal hat die Stiftung jetzt die Jahrgangsbesten in den verschiedenen Schulstufen und Ausbildungsberufen Bremens ausgezeichnet.

Wegen Corona war es allerdings nicht möglich, die Preisgelder in der gewohnten Form an die jungen Menschen zu übergeben. „Trotzdem ließ es sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Jens-Uwe Nölle mit den Vorstandskollegen Dr. Martin Klinkhammer und Michael Zeimet nicht nehmen, wenigstens drei Preisträgern die Urkunden persönlich zu übergeben“, so Sprecherin Iris Krause.

Gleichsam stellvertretend für sämtliche 18 Preisträger sind die besten drei Abiturienten im Stiftungssitz an der Birkenstraße erschienen, die alle punktgleich mit 894 Punkten und der Note 1 ihre schulische Laufbahn abgeschlossen haben.

Bremer Kaufmann: Prämien für den Leistungsgedanken

Katharina Grohn besuchte das Ökumenische Gymnasium (ÖG). Die angehende Ärztin der Humanmedizin hat zum Wintersemester ihr Studium an der Universität Münster aufgenommen. An der Universität Bremen hat Jan-Luis Probst sein Wunschstudium im Fach Physik begonnen. Er legte sein Abitur am Gymnasialen Zweig der Oberschule Findorff ab. Oskar Mahler erreichte die hohe Punktzahl ebenfalls am Ökumenischen Gymnasium. Er absolviert zur Zeit unterschiedliche Praktika. Vier der sechs ausgezeichneten Abiturienten haben das Ökumenische Gymnasium besucht.

Möglich wird die Auszeichnung der besten Bremer Schüler und Auszubildenden durch das Vermächtnis des Bremer Kaufmanns Karl Nix (1909 bis 1987), der sein gesamtes Vermögen der Stiftung hinterlassen hat. Er „war davon überzeugt, dass Prämien für Fleiß und Leistung helfen, den Leistungsgedanken wieder positiv zu besetzen“, so Sprecherin Krause. „Karl Nix wollte mit der Gründung der Stiftung ein Zeichen setzen: Leistung soll sich lohnen, um für sich und für die Gemeinschaft etwas zu erreichen“, heißt es auf der Website der Stiftung. Die Preisträger erhalten jeweils mit einer Urkunde ein Preisgeld in Höhe von bis zu 2 500 Euro.

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