Kantate und viel Bach am „Orgelsonntag“

Weihnachten im Mai

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Das „Bachische Collegium Bremen“. Hinten links mit der Theorbe: Harry Hoffmann.

Von Jörg Esser. Alles Bach, oder was? Irgendwie schon, am nächsten Wochenende jedenfalls dreht sich in den Bremer Kirchen alles um den Komponisten, Kirchenmusiker und Thomaskantor Johann Sebastian Bach. Dafür sorgen die Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft und das „Bachische Collegium Bremen“. Letztgenanntes Ensemble besteht aus international bekannten Instrumentalisten und Sängern aus Bremen sowie auswärtigen Gästen. Das „Bachische Collegium“ verfolge „einen konsequent solistischen und kammermusikalischen Ansatz zur Aufführung der Musik Johann Sebastian Bachs im Sinne der historischen Aufführungspraxis“, sagt Harry Hoffmann, der im „Collegium“ die Theorbe spielt. Der Bach-Liebhaber, Musikwissenschaftler und Lautenist ist auch Gründer des Barock-Kammerorchesters „Bremer Ratsmusik“.

Alles Bach, oder was? Irgendwie schon, am nächsten Wochenende jedenfalls dreht sich in den Bremer Kirchen alles um den Komponisten, Kirchenmusiker und Thomaskantor Johann Sebastian Bach. Dafür sorgen die Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft und das „Bachische Collegium Bremen“. Letztgenanntes Ensemble besteht aus international bekannten Instrumentalisten und Sängern aus Bremen sowie auswärtigen Gästen. Das „Bachische Collegium“ verfolge „einen konsequent solistischen und kammermusikalischen Ansatz zur Aufführung der Musik Johann Sebastian Bachs im Sinne der historischen Aufführungspraxis“, sagt Harry Hoffmann, der im „Collegium“ die Theorbe spielt. Der Bach-Liebhaber, Musikwissenschaftler und Lautenist ist auch Gründer des Barock-Kammerorchesters „Bremer Ratsmusik“.

Hoffmann und seine kongenialen Mitstreiter führen am Sonnabend, 30. Mai, um 18 Uhr in der St.-Ansgarii-Kirche an der Schwachhauser Heerstraße 40 (und zuvor am Freitag, 29. Mai, um 19.30 Uhr in der Zionskirche in Worpswede) die weltliche Kantate „Herkules am Scheideweg“ sowie die Bachsche „Orchestersuite Nr. 2 h-moll“ für Traversflöte und Streicher auf. Die Kantate komponierte Bach anlässlich des elften Geburtstags von Kurprinz Friedrich Christian von Sachsen. Die Uraufführung fand am 5. September 1733 im Zimmermannschen Kaffeehaus zu Leipzig statt, dem Konzertort des „Bachischen Collegium musicum“, so Hoffmann. Und weiter: „Das Werk wird auch als Bachsche Kurzoper bezeichnet.“ Außerdem habe Bach bis auf den Schlusschor fast alle Teile der Kantate in sein 1734 geschaffenes Weihnachtsoratorium übernommen. „Wir spielen wohlbekannte Melodien mit anderem Text“, sagt Hoffmann. „Das ist Weihnachtsmusik im Sommer.“ Eintrittskarten gibt es für 15 Euro an der Abendkasse.

Das Bach-Wochenende wird traditionsgemäß durch den „Bremer Orgelsonntag“ abgerundet. Vier Konzerte in vier Innenstadtkirchen widmet sich am Sonntag, 31. Mai, den Orgelwerken der Bachfamilie, sprich von Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph und eben Johann Sebastian Bach. Außerdem sind Werke von Johann Ludwig Krebs, Gustav Adolf Merkel und Carl Piutti zu hören.

Der Konzertreigen beginnt um 14Uhr in der Kulturkirche St. Stephani. Solist ist der ehemalige Bremer Domorganist Wolfgang Baumgratz. Weiter geht es um 16 Uhr in der Propsteikirche St. Johann im Schnoor, wo Kirchenmusiker Bernd Hüttis unter anderem Bachs „Trisonate G-Dur“ erklingen lässt. Um 18 Uhr spielt die Oberneulander Organistin Katja Zerbst in der St.-Martini-Kirche „Orgelübertragungen von Bach“. Und zum Abschluss ist um 20 Uhr im St.-Petri-Dom unter anderem Bachs „Toccata D-Moll“ zu hören. Es spielen Domkantor Tobias Gravenhorst und Domorganist Stephan Leuthold. Der Eintritt zu den vier Konzerten ist frei.

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