Aus Kanada in den Sendesaal: Chloe Charles

Intensität und Rauheit

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Die kanadische Singer-Songwriterin Chloe Charles kommt mit ihrer Band in den Sendesaal.

Von Thomas Kuzaj. Auftritt: Die kanadische Singer-Songwriterin Chloe Charles kommt mit ihrer Band zum zweiten Mal in den Sendesaal (Bürgermeister-Spitta-Allee) – am Freitag, 12. Februar, stellt sie dort ihr neues Album „With Blindfolds On“ vor. Das Konzert beginnt um 20Uhr. Neben Chloe Charles (Gitarre und Gesang) auf der Bühne: Neil Whitford (Gitarre, Schlagzeug), Davide Santi (Violine) und Robert Herrmann (Keyboards).

Auftritt: Die kanadische Singer-Songwriterin Chloe Charles kommt mit ihrer Band zum zweiten Mal in den Sendesaal (Bürgermeister-Spitta-Allee) – am Freitag, 12. Februar, stellt sie dort ihr neues Album „With Blindfolds On“ vor. Das Konzert beginnt um 20Uhr. Neben Chloe Charles (Gitarre und Gesang) auf der Bühne: Neil Whitford (Gitarre, Schlagzeug), Davide Santi (Violine) und Robert Herrmann (Keyboards).

Bremen hat in der Karriere der kanadischen Künstlerin durchaus schon eine Rolle gespielt. „Ihr Auftritt bei der ‚Jazzahead Overseas Night‘ 2013 war eine Initialzündung für ihre europäische Präsenz“, sagt eine Sprecherin des Sendesaals. Kein Vergleich scheint zu hoch gegriffen, um die Sängerin zu beschreiben: „Chloes Gesang wird gern verglichen mit der schwülen Haltung von Billie Holiday, der Intensität von Adele, der Rauheit von Amy Winehouse und dem Mut zum Unsinn von Björk.“

1985 in Toronto geboren und aufgewachsen auf dem Land in der Weite der kanadischen Wälder, studierte Chloe Charles zunächst in Toronto Psychologie, bevor sie sich ab 2010 ganz der Musik widmete. 2012 erschien ihr erstes Album „Break The Balance“. Die CD „With Blindfolds On“ hat sie im vergangenen Jahr in Toronto und Berlin aufgenommen und über Crowdfunding finanziert. Mit ihrem Song „Black and White“, in dem sie den Tod ihres Vaters verarbeitet, gewann sie 2014 den „Großen Preis“ beim „John Lennon Songwriting Contest“. Karten für ihr Konzert im Sendesaal kosten 20 Euro.

Ausstellung: Fleißige Arbeiter verladen riesige Blaubeeren, mutige Jäger erlegen gewaltige Stubenfliegen, starke Sportler stemmen überdimensionale Wattestäbchen – der Fotokünstler Ulrich Graf-Nottrodt setzt kleinformatige Modelleisenbahnfiguren fantasievoll mit normal großen Alltagsgegenständen in Szene und erschafft so ganz eigene, oft skurrile Welten. Vom 25. Februar bis 15. Juni präsentiert der Fotograf unter dem Titel „Miniverse – Große Abenteuer klitzekleiner Leute“ eine Auswahl seiner Aufnahmen in der Galerie im „Medienhaus“ (Schwachhauser Heerstraße). Eröffnung: Donnerstag, 25. Februar, 19 Uhr.

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