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Kampfmittelräumdienst rückt an: 13-Jähriger findet vermeintliche Tellermine

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Von: Marcel Prigge

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Ein rundes, rostiges Objekt, was Ähnlichkeiten mit einer Tellermine aufweist.
Tellermine oder rostiges Metallrad? Ähnlichkeiten zu einer Mine veranlassten einen 13-Jährigen dazu, die Polizei zu rufen. © Polizei Bremerhaven

Ein 13-jähriger Junge hat beim Spazierengehen in Bremerhaven eine vermeintliche Tellermine gefunden. Die Polizei und der Kampfmittelräumdienst rückten an.

Bremerhaven – Wegen eines runden, verrosteten Objektes in Bremerhaven-Schiffdorferdamm musste am Samstagabend, 4. Juni 2022, der Kampfmittelräumdienst ausrücken. Ein 13-Jähriger entdeckte beim Spazierengehen eine vermeintliche Tellermine und alarmierte die Polizei.

Rundes, verrostetes Objekt: 13-Jähriger findet vermeintliche Tellermine

Wie die Polizei am Dienstag, 7. Juni 2022 mitteilt, sei ein 13-jähriger Junge beim Spazierengehen im Reinkenheider Forst in Bremerhaven-Schiffdorferdamm auf einen „verdächtigen Gegenstand“ gestoßen. Er vermutete, dass es sich bei dem runden, verrosteten Objekt um eine Tellermine handeln könnte und alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten sperrte die Polizei den Bereich weiträumig ab und benachrichtigte den Kampfmittelräumdienst.

Die Experten begutachteten die vermeintliche Tellermine und konnten glücklicherweise schnell Entwarnung geben. Es habe sich lediglich um ein altes, verrostetes Metallrad gehandelt, welches große Ähnlichkeit mit einer Mine aufwies.

Polizei warnt: Kampfmittel auf keinen Fall in die Hand nehmen

Trotzdem habe der Junge alles richtig gemacht. Die Polizei Bremerhaven warnt in diesem Zusammenhang eindringlich: Wenn Munition, Granaten oder andere Kampfmittel gefunden wird, sollte das Kampfmittel auf keinen Fall in die Hand genommen werden. Bei der kleinsten Bewegung könnte der Zündmechanismus auslösen. Zudem soll immer grundsätzlich die Polizei über den Notruf 110 informiert werden.

Blaulichtmeldungen aus Niedersachsen: Auto prallt gegen Trecker

Am Montagabend ist zudem ein Auto auf einer Landstraße gegen einen Traktor gefahren. Alle Insassen des Wagens sind dabei schwer verletzt worden. Außerdem ist es am Montagabend zu zwei schweren Motorradunfällen gekommen. Ein Mann prallte gegen einen Baum und wurde lebensgefährlich verletzt. Ein anderer flüchtete mit seiner Maschine vor der Polizei, stürzte und verstarb an der Unfallstelle. In Diepholz ereignete sich indes am Montag ein tragisches Ereignis während einer Hochzeit. Ein Pferd, das eine Kutsche zog, brach unvermittelt tot zusammen. Die Polizei vermutet einen Aortenabriss, der zum sofortigen Tod geführt haben soll.

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