Kampf gegen rot-grüne Kürzungspläne / „Politischer Rinderwahn“

Gewerkschafter im Boxring

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Ingo Tebje (v.l.), Jochen Kopelke und Christian Gloede stiegen gestern in den symbolischen Boxring.

Bremen - Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes sind gestern Mittag symbolisch in den Boxring gestiegen. Verdi, die Lehrergewerkschaft GEW und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wollen gegen rot-grüne Kürzungspläne, gegen die Beschlüsse von Landesregierung und Bremischer Bürgerschaft sowie für einen auskömmlich finanzierten öffentlichen Dienst kämpfen.

Ein Ende der Kürzungspolitik sei notwendig, sagte Ingo Tebje, Verdi-Gewerkschaftssekretär. „Weniger Personal bei mehr Aufgaben erhöht die Arbeitsbelastung.“ Der öffentliche Dienst eigne sich schon längst nicht mehr als Sparschwein, ergänzte GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede. „Weitere Kürzungen sind eher Ausdruck eines politischen Rinderwahns.“

Der Bremer GdP-Chef Jochen Kopelke verwies auf einen „engen Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Personalengpässen und Krankenstand“. Der Polizeikommissar: „Der Senat setzt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung aufs Spiel.“

Auch die Schulen könnten zukünftig ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn zusätzliche Stellen geschaffen werden, sagte Andrea Köster (GEW). „Wir reden hier von mehreren hundert Stellen.“

Übrigens: Am 9. März werden die Personalräte und Frauenbeauftragten im bremischen öffentlichen Dienst gewählt. Sie vertreten die Interessen von rund 28000 Beschäftigten.

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