Haus Kränholm: „Klangvoll“-Saison beginnt

Kammermusik, Jazz, Kunstgeschichte

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Mit mit Claudio Bohorquez, Violoncello, beginnt die „Klangvoll“-Saison im Haus Kränholm.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Jetzt beginnt sie wieder, die „Klangvoll“-Saison im Haus Kränholm (Auf dem Hohen Ufer 35, Bremen-Nord). Zum Auftakt der Reihe mit international bekannten Jazz- und Kammermusikern kommt der vielfach preisgekrönte Cellist Claudio Bohorquez, sagt Kränholm-Kuratorin Inga Harenborg.

Gemeinsam mit der Pianistin Almut Preuß-Niemeyer spielt Bohorquez Werke von Schumann, Martinu und Grieg. Der Saisonstart fällt auf einen Feiertag: Dienstag, 3. Oktober, 11 Uhr. Konzertkarten kosten 20 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt, Schüler und Studenten bekommen 50 Prozent Ermäßigung. Online-Kartenreservierung unter www.kraenholm.de.

Das zweite Konzert der neuen „Klangvoll“-Saison folgt am Donnerstag, 26. Oktober, um 19 Uhr. Es kombiniert Jazz und Kunstgeschichte. Unter dem Motto „Pariser Nächte“ widmen sich der Kunsthistoriker Detlef Stein und der Trompeter Uli Beckerhoff der „Belle Epoque“.

„Begleitet von einfühlsamen, überraschenden Improvisationen Uli Beckerhoffs zeichnet Detlef Stein ein vielschichtiges Bild der Stadt jener Jahre“, heißt es in einer Vorschau. „Auf ihren Streifzügen durch die Pariser Nächte fanden Künstler wie Henri de Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh und Edgar Degas nicht allein ihr Vergnügen, sondern auch ihre Motive: Intimitäten im Séparée, Ausgelassenheit beim Tanz, aber auch Armut, Vereinsamung und Schattenexistenzen am Rande des Bürgertums.“ Karten für dieses Konzert – das eine Kooperation von Kränholm, Kunsthalle und Institut Français ist – kosten 15 Euro.

Als „Höhepunkt der Saison“ bezeichnet Kuratorin Harenborg das Jazzkonzert mit dem Schweizer Sänger Andreas Schaerer und dem finnischen Gitarristen Kalle Kalima. Schon mal sozusagen zum Vormerken: der Auftritt beginnt am Freitag, 13. April 2018, um 19 Uhr in der Kränholm-Scheune. Eintrittspreis: 25 Euro. „Schaerer ist ein Stimmakrobat erster Güte und ein Vollgas-Performer, Kalima sein kongenialer Gefährte“, heißt es. „Melodisch im Ansatz und orientiert am Flow der Inspiration, erzeugen sie eine Klangwelt aus Räumen, Motiven, Rhythmen und Geräuschen, die die Zuhörer in einen wahren Strudel von Sounds, Energie, eruptiven Ausbrüchen und leisen klangmalerischen Miniaturen zieht.“

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