Trio in der Villa Sponte

„Mots d‘amour“: Kammermusik des Impressionismus

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Monika Arnold (Klavier), Hanna Thyssen (Sopran) und Caroline Messmer (Querflöte) treten als Trio „Mots d‘amour“ in der Villa Sponte am Osterdeich auf.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Hmmm, Worte der Liebe. Sie werden, wenn man einem Sprecher glauben darf, demnächst in der Villa Sponte gesäuselt. Auf musikalische Weise aber. Und mit französischem Touch. Denn „Mots d‘amour“ – eben: Worte der Liebe – heißt ein Trio, das am Sonnabend, 20. Januar, um 20 Uhr in der Villa Sponte am Osterdeich auftritt. Und zwar mit Kammermusik des französischen Impressionismus für Sopran, Querflöte und Klavier.

Das seit mehreren Jahren bestehende Trio – nämlich: Hanna Thyssen (Sopran), Caroline Messmer (Querflöte) und Monika Arnold (Klavier) – gestaltet seinen neuen Konzertabend „vorrangig mit Werken aus der Trioliteratur“, so der Sprecher. „Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen Kammermusikstücke von Jacques Ibert, Jules Massenet und André Caplet sowie Flötenwerke und Lieder von Cécile Chaminade und Francis Poulenc.“

Hanna Thyssen schloss ihre Gesangsausbildung mit Auszeichnung ab. Sie tritt als Lied- und Oratoriensängerin im In- und Ausland auf und arbeitet mit verschiedenen Ensembles zusammen. Caroline Messmer absolvierte ein Studium zur Instrumentalpädagogin (mit Hauptfach Querflöte) an der Musikhochschule Detmold sowie ein Studium an der Akademie für Alte Musik in Bremen (im Fach Traversflöte). Sie konzertiert unter anderem mit dem Kammerorchester „Bremer Ratsmusik“ und dem Göttinger Barockorchester. Monika Arnold absolvierte ein Klavierstudium an der Hochschule für Künste in Bremen. Sie war Korrepetitorin und Pianistin am Waldau-Theater, spielte bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen und ist als Liedbegleiterin und in verschiedenen Ensembles aktiv.

Der Eintritt zum Konzert in der Villa Sponte ist frei, um Spenden wird gebeten.

„Jazz on Board“ sticht in See

Die Reihe „Jazz on Board“ auf dem Theaterschiff an der Tiefer sticht wieder in See. Am Montag, 8. Januar, startet „Jazz on Board“ ins neue Jahr – wie immer am Abend um 21 Uhr. Dazu hat Gastgeber und Saxophonist Dirk Piezunka nach fast genau fünf Jahren den Jazzgitarristen Klaus Spencker aus Hannover erneut als „Special Guest“ eingeladen.

Spencker ist Gitarrist, Komponist und Bandleader. „In seiner Musik spannt er einen weiten Bogen von Jazz bis hin zu elektronisch-experimenteller Musik“, sagt ein Sprecher. „In seinem Spiel sind Einflüsse aus Folk und Blues hörbar. Sein Stil, gespielt auf elektrischen und akustischen Gitarren, ist lyrisch, erzählend und facettenreich.“

Weitere Gäste bei „Jazz on Board“ sind Bertram Lehmann am Schlagzeug und Peter Schwebs am Bass. Der Eintritt ist frei.

Renommiert und dekoriert

Ray Anderson (Posaune), Han Bennink (Schlagzeug), Ernst Glerum (Bass) und Paul van Kemenade (Altsaxophon) werden im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee erwartet – und zwar alle auf einmal, denn sie sollen dort ja zusammen auftreten. Am Donnerstag, 18. Januar, um 20 Uhr, um genau zu sein.

Es handelt sich um ein „international besetztes Quartett hochrenommierter und hochdekorierter Musiker“, so eine Sendesaal-Sprecherin. Anderson beispielsweise sei fünfmaliger Poll-Gewinner des Jazzmagazins „Downbeat“. Bennink wurde mit dem Europäischen Jazzpreis ausgezeichnet. Glerum und van Kemenade haben beide die höchste holländische Auszeichnung für Jazzmusiker bekommen. „Da ist Spielfreude auf höchstem Niveau und mit einer gehörigen Portion Humor garantiert“, hieß es. Eintritt: 25 Euro, ermäßigt 15 Euro. Karten gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Easy Listening im Hotel

In der „Unplugged“-Konzertreihe des Hauses tritt am Donnerstag, 18. Januar, die Bremer Sängerin Mprezz Janine (bürgerlich: Janine Smith) im Swissôtel am Hillmannplatz auf – und zwar mit Easy-Listening-Songs. Beginn: um 19.30 Uhr. Eintritt: frei.

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