387 junge Leute aus 81 Ländern feiern ihren Abschluss an der Jacobs-Uni

Erfolgsquote: 93 Prozent

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B387 junge Leute aus 81 Ländern feierten gestern ihren Studienabschluss an der privaten Jacobs-Universität in Grohn.

Bremen - Und wieder flogen die Hüte in die Luft: Die „Class of 2015“ hat gestern an der Jacobs-Universität in Grohn ihren Abschluss gefeiert. Uni-Präsidentin Professor Dr. Katja Windt überreichte 387 jungen Leute aus 81 Ländern ihre Zeugnisse. 249 von ihnen „bauten“ ihren Bachelor.66 beendeten das Studium mit Master-, 72 mit Doktortitel.

„Damit haben 93 Prozent der Studenten des Jahrgangs erfolgreich ihren Abschluss erlangt“, sagte eine Sprecherin der Jacobs-Uni. „Das ist deutschlandweit herausragend.“ Die private, englischsprachige Universität zelebriert die Gradiationsfeier mit einem Festprogramm und dem traditionellen „Hat Toss“. Die jungen Männer und Frauen treten in dunkelblauer Robe an und werfen nach dem offiziellen Teil der Absolventenfeier ihre Hüte in die Bremen-Norder Luft. Damit wird das Ende einer wichtigen Lebensphase und gleichzeitig der Beginn einer neuen symbolisiert.

Knapp 55 Prozent der Jungakademiker kommen aus Europa, davon wiederum jeder Vierte aus Deutschland. 23 Prozent der „Class of 2015“ stammen aus Asien, 12,4 Prozent aus Afrika, knapp zehn aus Nord- und Südamerika. Und noch ein paar Zahlen gibt es: Die Bachelor-Absolventen sind im Schnitt 21,7 Jahre, die Master 25,8 Jahre und die Doktoren 31,5 Jahre alt. Für ihre Doktorarbeit brauchten die Jacobs-Studenten im Schnitt 4,4 Jahre.

Präsidentin Prof. Dr. Katja Windt ermutigte die Absolventen, die erlernten Fähigkeiten und Erfahrungen mit der Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen, Nationen und Disziplinen zu verbinden und so ihren Weg vom Campus in Bremen in die Welt zu gehen. Windt: „Welche Pläne Sie auch haben mögen für die Zukunft: Ich bin überzeugt davon, dass Sie gut ausgestattet sind mit wertvollen Kompetenzen, um den Herausforderungen zu begegnen – in der Wissenschaft, in Unternehmen oder in anderen Organisationen und vor allem – im Leben.“

Gastredner und Autor Adam Fletcher („Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten“) griff diesen Rat in seiner Rede auf und sagte zu den Absolventen: „Ich bin nicht sicher, wohin Sie von hier aus gehen werden, aber eines ist sicher: Die transdisziplinäre Ausbildung an der Jacobs-University, ein Umfeld mit so vielen Ideen, so vielen unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und verschiedenen Sichtweisen auf das Leben an sich, hat Ihnen das nötige Rüstzeug gegeben, um diese Reise zu genießen.“

Robert Leicht, Publizist und Journalist, erinnerte in der zweiten Gastrede der Feier an die Worte Helmut Schmidts bei der Eröffnungsrede der Privat-Hochschule vor 14 Jahren. Er wünschte der Jacobs-Uni, dass ihre Studenten sich als besonders fähig erweisen werden, Verantwortung zu übernehmen.

je

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