Bremen - Messer, Gürtel, Steine

Messer, Gürtel, Steine

Bremen - Erneut hat eine Gruppe von Jugendlichen aus Asylunterkünften der Bremer Polizei mit mehreren Gewalttaten einen Dauereinsatz beschert.

Die sechs 16- bis 18-jährigen Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern gerieten den Angaben zufolge bei einem Fest in der betreuten Wohneinrichtung an der Berckstraße in Horn aneinander. Der Streit gipfelte laut Polizei in einem Handgemenge, bei dem ein 18-Jähriger eine Schnittwunde am Arm davontrug. Polizeibeamte mussten beide Lager trennen. Der Verletzte kam ins Krankenhaus, weitere Beteiligte erhielten Hausverbot. Nichtsdestrotrotz gerieten die Streithähne am nächsten Abend in Horn erneut aneinander.

Ein 17-Jähriger erhielt den Angaben nach auf dem Weg zum Wohnheim von drei anderen Flüchtlingen Schläge gegen den Kopf. Dabei erlitt er eine blutende Kopfplatzwunde. Die Polizei: „Wutentbrannt kehrte der 17-Jährige daraufhin in das Wohnheim zurück, um mit einem Messer bewaffnet seine Kontrahenten erneut aufzusuchen.“ Betreuer riefen die Polizei, der 17-Jährige wurde gestoppt. Die Polizisten veranlassten über den Jugendnotdienst eine getrennte Unterbringung der Jungen. Dennoch kam es, so die Polizei, einen Tag später abermals im Heim zu Gewalt zwischen den Beteiligten. Sie bedrohten sich, wie es heißt, gegenseitig mit Messern, Schaufeln, Gürteln und Ziegelsteinen. Später, so die Polizei, setzten die Jugendlichen ihre Fehde mit Prügelei am Bahnhof fort. Dabei wurde ein 16-Jähriger an der Hand verletzt. gn

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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