Jette Joop und Uwe Rohde schießen die 52. Bremer Sixdays an

Joop und Rohde schießen die Sixdays an

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Brennen darauf, dass es morgen losgeht: Hallenchef Peter Rengel (re.) und der sportliche Leiter Erik Weispfennig.

Bremen - Von Gerd Töbelmann. Die ganz großen Namen fehlen zwar, aber auch die 52. Auflage des Bremer Sechstagerennens verspricht Bahnsport der allerersten Güte. Am Donnerstagabend gegen 21.40 Uhr schicken Modeschöpferin Jette Joop und Schauspieler Uwe Rohde die zwölf Fahrerpaare auf die Reise, die am kommenden Dienstag gegen Mitternacht endet.

Eigentlich war nur Joop für den Startschuss vorgesehen, doch nun kommt Rohde, Bruder von Armin, hinzu und erhält auch gleich den Titel des „1. Botschafters der Bremer Sixdays“. Rohde (bekannt unter anderem aus der Fernseh-Serie „Neues aus Büttenwarder“) ist dem Radsport als Vizepräsident des Landesverbandes Schleswig-Holstein sehr verbunden.

Bremens sportlicher Leiter Erik Weispfennig kann sich keine Stars wie Danny Clark, Bruno Risi oder Andreas Kappes (alle schon längst zurückgetreten) schnitzen. Unter diesen Voraussetzungen und dem Handicap des zeitgleichen Bahn-Weltcups in Hongkong ist der 46-jährige Ex-Profi froh, ein attraktives Fahrerfeld auf die Beine gestellt zu haben: „Wir haben die Leute bekommen, die momentan verfügbar sind. Ich denke, dass es bis zum Ende spannend bleiben wird. Mindestens eine Handvoll Paare kommen für den Sieg oder zumindest das Podium infrage.“

Da sind natürlich Alex Rasmussen (Dänemark) und Marcel Kalz (Berlin) zu nennen, die im Vorjahr mit Rundenvorsprung gewannen und ab morgen die Gejagten sind. Und das Feld der Jäger ist stattlich. Die französisch-dänische Kombination Morgan Kneisky/Jeper Mörkov landete 2015 auf dem zweiten Platz und will den Spieß nun umdrehen. Kneisky kommt mit der Empfehlung des WM-Titels im Madison in die Hansestadt.

Aber auch das Duo Christian Grasmann (München) und sein belgischer Teamkollege Kenny de Ketele sind Sieganwärter. „Ich bin froh, dass Kenny nach seiner kurzen Bremen-Pause wieder bei uns fährt“, sagt Weispfennig. Grasmann, der im vergangenen Jahr in Bremen schwer stürzte, ist momentan in absoluter Topform, was er unter anderem in der Revolution-Serie in Manchester eindrucksvoll unter Beweis stellte. In guter Form ist auch der Holländer Wim Stroetinga, der momentan in Rotterdam in Führung liegt. In Bremen wird er an der Seite des Ex-Europameisters Andreas Müller fahren. „Auch dieses Paar ist zu beachten“, blickt Weispfennig voraus.

Wie bereits in den vergangenen Jahren auch werden Wettbewerbe der Frauen, der U23- und U19-Fahrer sowie der Sprinter für hochklassigen Bahnsport sorgen. Ebenfalls im Programm ist das Paracycling, das am Finaltag ausgetragen wird. Dieses Mal wird es nicht als Tandem-, sondern als Verfolgungsrennen ausgetragen. Mit dabei ist unter anderem der mehrfache Weltmeister Pierre Senska (27) aus Berlin.

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