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„Jenseits von Galerien“

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Bremen - Von Thomas Kuzaj · Die Bremer Künstlerin Delia Nordhaus, bekannt auch durch ihre Kunstmärkte im Kulturzentrum Schlachthof, will Grenzen überschreiten.

In Walle dabei: „Fantasy“ von Nico Bielow.
In Walle dabei: „Fantasy“ von Nico Bielow. © ksy

Ein „schwellenübergreifendes Projekt“ soll die von ihr organisierte und kuratierte Ausstellung „Centrum der Kunst“ sein, die von heute, Donnerstag, bis Sonnabend, 6. Oktober, im Walle-Center zu sehen ist. An einem Ort „jenseits von Galerien und festen Orten wie Museen“, so Nordhaus. Frei von Schwellenängsten für all jene Menschen, die sich nicht so recht in Galerien und Museen hineintrauen.

Nordhaus: „Es ist aber wichtig, Künstlerkontakte direkt und in lockerer Atmosphäre knüpfen zu können – um die hier lebenden Künstler und die Kunstszene allgemein zu stützen.“

Mit dem Ausstellungsprojekt „Centrum der Kunst“ verbindet Nordhaus nun „Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Urban Art, Zeichnung – bis hin zum phantastischen Realismus“. 17 Künstler sind dabei. Zum Programm gehören auch Workshops wie „Zeichnen für Anfänger“ und „Wellness-Painting“. Das Walle-Center liege, so Nordhaus weiter, in der Nähe der Überseestadt und zugleich „im Herzen von Walle – wo auch viele Künstler leben und arbeiten“.

In der Tiefgarage des Einkaufszentrums sind unter anderem Frauke Beeck, Nico Bielow, Nina Boos, Rodi Khalil, Ronald Philips, Michael Schwenk und Markus Vesper mit von der Partie.

Das „Centrum der Kunst“ öffnet an allen drei Tagen von 11 bis 19 Uhr, sagt Delia Nordhaus. Heute Nachmittag um 15 Uhr gibt es auch noch eine offizielle Eröffnung. Es spricht Petra Fritsche-Ejemole, Sprecherin für Kultur und Migration des Beirats Walle. Musik machen die „Vocalartisten“.

http://www.walle-center.net/aktuelles/aktuelles.php

http://www.delianordhaus.com

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