Jean Luke im Künstlerhaus „Art15“

Comics und Musik

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Jean Luke, hier aufgenommen im „Heartbreak Hotel“ (Steintor).

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Ausstellung I: Comics und Rock‘n‘Roll – mehr Popkultur auf einmal geht wohl kaum. Der Bremer Songwriter Jean Luke ist Musiker und Comiczeichner. Parallel zu seinen Songs hat er einen Comic herausgebracht. Die autobiografische Geschichte erzählt auf 32 Seiten von seinem Alter Ego „Jocko Locko“ – hin- und hergerissen zwischen Musikerleben und bürgerlicher Existenz, sprich: Broterwerb.

Unterwegs mit der Gitarre, Mission: Rock‘n‘Roll – „Jocko Locko“, eine Zeichnung von Jean Luke. Bild: Jean Luke / Art15

Ausstellung I: Comics und Rock‘n‘Roll – mehr Popkultur auf einmal geht wohl kaum. Der Bremer Songwriter Jean Luke ist Musiker und Comiczeichner. Parallel zu seinen Songs hat er einen Comic herausgebracht. Die autobiografische Geschichte erzählt auf 32 Seiten von seinem Alter Ego „Jocko Locko“ – hin- und hergerissen zwischen Musikerleben und bürgerlicher Existenz, sprich: Broterwerb.

Jetzt stellt Jean Luke – im „wahren Leben“ Mario Ellert – seine Musik und seine Bilder unter dem Titel „Jocko Locko erzählt vom Rock’n‘Roll“ im Künstlerhaus „Art15“ (Schnoor 15) vor. Vernissage: Donnerstag, 5. November, 19 Uhr – mit Live-Auftritt, versteht sich. Ein weiteres Konzert in der Galerie ist dann für Sonnabend, 21. November, um 20 Uhr geplant. Die Ausstellung an sich dauert bis zum 29. November.

Ausstellung II: In der Bremerhavener Galerie am Neuen Hafen (Barkhausenstraße 16) präsentiert die Arbeitnehmerkammer unter dem schön maritimen Titel „Meereslandschaften“ bis zum 30. Dezember Arbeiten des Helgoländer Fotografen Franz Schensky (1871 bis 1957).

„Das Meer vor der Bremerhavener Haustür ist das Tor zu Welt, Sehnsuchtsort und Stätte der Verdammnis in einem“, heißt es in einer Vorschau. Schensky sei es gelungen, „sowohl die archaische Meereslandschaft mit der Kamera einzufangen als auch die Gegenwehr der Insulaner gegen die übermächtig erscheinenden Wogen zu dokumentieren“.

2003 waren in einem Helgoländer Keller 1400 Glasnegativplatten Schenskys gefunden worden, die anschließend in einem Fachlabor restauriert wurden. Aus diesem Bestand sind nun 30 großformatige Schwarz-Weiß-Bilder zu sehen.

Zur Eröffnung führt am Sonntag, 25. Oktober, Jörg Andres, der Leiter des Helgoland-Museums, durch die Schau. Der Rundgang beginnt um 18 Uhr. Im Anschluss – um 19 Uhr – liest der Schauspieler Thomas Sarbacher aus „Moby Dick“. Musik: Willy Schwarz am Akkordeon. Der Eintritt ist frei. Anmeldung (begrenzte Platzzahl) unter der Nummer 0471/92235-0.

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