Corona Unger zeigt Natalie Thomkins

„Italienische Dekade“

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Natalie Thomkins: „Bottiglia“, Öl auf Leinwand – eine Arbeit aus dem vergangenen Jahr.

Bremen - Von Thomas Kuzaj · Ausstellungen I: Arbeiten zweier Künstler zeigt die Galeristin Corona Unger im Februar in ihren Räumen an der Georg-Gröning-Straße 14 (Schwachhausen) – Malerei von Natalie Thomkins, Stahlskulpturen und Schnittzeichnungen des Jenaer Bildhauers Robert Krainhöfner. Die Vernissage beginnt morgen, am Freitag, um 19 Uhr.

Zu sehen sind die Ausstellungen dann bis zum 10. März. Zur Eröffnung werden beide Künstler erwartet.

Sabine Kuper leitet ab morgen das „Atrium Kirche“.

Natalie Thomkins, 1961 in Essen geboren, lebt und arbeitet in Umbrien. Im Jahr 2000 heiratete sie Eberhard Kulenkampff, der viele Jahre Staatsrat in Bremen gewesen war – und Gewoba-Chef. Ihrer Ausstellung bei Corona Unger hat Natalie Thomkins einen Titel gegeben, der vorwärts wie rückwärts gelesen werden kann und Rom und die Liebe miteinander verbindet: „Rom amor“. Untertitel: „Eine italienische Dekade“.

„Natalie Thomkins spürt dem malerischen Reiz des Gegenstandes nach“, sagt Galeristin Unger. „Mit hohem Kompositionsvermögen und lebhaften, kontrastreichen Farben untersucht sie nicht nur die Struktur der verschiedenartigen Gegenstände, sondern vielmehr deren Erscheinung im Augenblick des Gestaltens.“ Die Ausstellung vereine „aktuelle Stillleben sowie weitere eindrucksvolle Werke dieses Sujets aus der vergangenen Dekade im Oeuvre der Malerin“.

Robert Krainhöfner, 1967 in Jena geboren, „untersucht elementare Formen wie Kegel, Quadrat, Kreis oder das Band als Linie, die er nach festgelegten Regeln schneidet, faltet und zusammenfügt“ – so Corona Unger. „Indem er seine aus Stahl und Edelstahl gefertigten Werke derartigen Verformungen unterzieht, entstehen spezifische Falträume, die den Prozess ihrer Entstehung beschreiben und sich zugleich zu ihrem gestalterischen Ursprung zurückverfolgen lassen.“

Robert Krainhöfner: „Zwei Meter Stahlband gefaltet“ (2011).

· Ausstellungen II: Am 10. März eröffnet das Focke-Museum (Schwachhauser Heerstraße 240) sein Haupthaus nach der Sanierung wieder, und zwar mit der Ausstellung „Graben für Germanien – Archäologie unterm Hakenkreuz“ (wir berichteten). Bereits heute, am Donnerstag, wird in Berlin über diese Ausstellung gesprochen – in der Bremer Landesvertretung an der Hiro shimastraße 24. Dort ab 19 Uhr auf dem Podium: Professorin Uta Halle, die Bremer Landesarchäologin, Professorin Stefanie von Schnurbein von der Humboldt-Universität zu Berlin und der Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum, Professor Alexander Koch. Der Bremer Journalist Theo Schlüter (Nordwestradio) moderiert den Abend.

· Kirche: Die Gemeindereferentin Sabine Kuper übernimmt morgen, am Freitag, die Leitung des „Atriums Kirche“ im Schnoor. Propst Dr. Martin Schomaker wird sie am Sonntag, 10. Februar, nach der 18-Uhr-Messe in der Propsteikirche St. Johann offiziell in ihr Amt einführen. Das „Atrium Kirche“ an der Hohen Straße 7 ist so etwas wie ein Informations- und Servicezentrum der Bremer Katholiken. Sabine Kuper, 37, stammt aus dem Emsland. Im „Atrium Kirche“ ist sie die Nachfolgerin von Thomas Kroll, der ins Erzbistum Hamburg gewechselt ist.

Als Gemeindeassistentin und -referentin hat Kuper unter anderem in Osnabrück, Aschendorf und Twistringen gearbeitet. Seit Oktober 2010 war die Diplom-Religionspädagogin mit halber Stelle Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Franziskus im Bremer Süden – und mit einer weiteren halben Stelle Referentin für das Dekanat Bremen. Dekanatsreferentin bleibt sie auch als „Atrium“-Leiterin, sagte eine Katholiken-Sprecherin. Sabine Kuper ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Hude.

http://www.natalie-thomkins.de

http://www.galerie-corona-unger.de

http://www.focke-museum.de

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