„Intervall“

Neue Konzertreihe beginnt mit Cellist Schrader im Sendesaal

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Der Cellist Stephan Schrader hat sich zum „Intervall“ im Sendesaal verabredet.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Mit der neuen Konzertreihe „Intervall“ schlägt die Deutsche Kammerphilharmonie experimentelle Wege ein: Stephan Schrader („Cello Loop“), Cellist des Orchesters, trifft im „Intervall“ auf die beiden Musiker Isabel Douglas (Akkordeon) und Amine Nouri (Schlagzeug), die er bei einem Festival auf Bornholm mit einer Balkan-Band gehört hat.

„Die Neugier auf die Denk- und Musizierweisen der anderen war groß – und so kamen viele Ideen, eigene Stücke zu entwickeln“, sagt eine Sprecherin des Sendesaals. Dort nämlich, im für seine Akustik weithin gerühmten Saal an der Bürgermeister-Spitta-Allee, kommt es zu dem Zusammentreffen im „Intervall“ – und zwar am Sonntag, 14. Januar, um 18 Uhr. Eintritt: 20 Euro; Kinder, Schüler und Studenten: frei. Karten gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Nachdem Schrader Douglas und Nouri auf dem Bornholmer Festival gesehen hatte, regte er gleich ein gemeinsames Treffen und Proben in Kopenhagen an. Das Zusammenspiel harmonierte auf Anhieb, heißt es.

Die gemeinsamen Stücke „schöpfen aus den vielen klanglichen Möglichkeiten der drei Instrumente und ihrer Kombinationen ebenso wie aus der reinen Spiellust und dem Spaß, sich gegenseitig herauszufordern“, so die Sprecherin.

Mit weichem Pinsel und mit Schrubber

Abstrakte Malerei sowie Porträtzeichnungen in Mischtechnik und mit Kohle zeigt die Künstlerin Claudia Lüdemann ab Dienstag, 9. Januar, in der Geschäftsstelle der Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven (Barkhausenstraße). Einige ihrer abstrakten Bilder „lassen Landschaften erahnen“, heißt es in einer Vorschau. Und: „Sie zeigen ein Spannungsfeld von Turbulenzen, Eruptionen, von Chaos – und Stille.“

Die Künstlerin arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien – vom weichen Pinsel bis zum Schrubber. „Die Farbe wird dabei in Schichten aufgetragen, um ganz oder auch nur teilweise wieder zerstört zu werden. Nachfolgende Schichten bauen wieder auf oder verändern und definieren das Bild weiter“, heißt es zum Konzept.

Lüdemanns Ausstellung wird am 9. Januar um 18.30 Uhr eröffnet. Einführende Worte spricht die Künstlerin Gabi Tausendpfund. Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 8 bis 18.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8 bis 16.30 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei, sagte ein Kammersprecher. Die Ausstellung dauert bis zum 28. Februar 2018.

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