Große Baustelle am Gleisdreieck

In der Bremer Neustadt wird‘s eng

Die 20 Jahre alten Schienen am Dreieck von Friedrich-Ebert-Straße, Osterstraße und Wilhelm-Kaisen-Brücke sind abgenutzt. Nun werden sie ausgetauscht. Die Arbeiten in der Neustadt dauern voraussichtlich bis zum 25. April.
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Die 20 Jahre alten Schienen am Dreieck von Friedrich-Ebert-Straße, Osterstraße und Wilhelm-Kaisen-Brücke sind abgenutzt. Nun werden sie ausgetauscht. Die Arbeiten in der Neustadt dauern voraussichtlich bis zum 25. April.

Autofahrer, die über die Neustadt nach Bremen kommen, müssen sich bis Ende April auf Engpässe einstellen. Der Grund ist eine neue Baustelle. Abgenutzte Schienen und Weichen werden ausgetauscht. Eine Bahnlinie aber kommt trotzdem durch.

Bremen – Die Weichen und Gleise müssen ausgetauscht werden, daran führt kein Weg vorbei. Und so gibt es seit Montag eine weitere große Straßenbaustelle in Bremen – am Gleisdreieck von Friedrich-Ebert-Straße und Osterstraße in der Neustadt. Auf einer Strecke also, die auch Pendler aus dem Umland auf dem Weg Richtung Innenstadt gerne nehmen.

Das fällt durchaus ins Gewicht, denn an einem weiteren „Einfallstor“ nach Bremen wird gegenwärtig ebenfalls gebaut – in Habenhausen. Noch bis zum 31. Mai sollen die Arbeiten auf der Habenhauser Brückenstraße zwischen „Erdbeerbrücke“ und Borgwardstraße dauern. So lange geht‘s dort nur einspurig voran.

Doch zurück in die Neustadt. Wo Friedrich-Ebert-Straße, Osterstraße und Wilhelm-Kaisen-Brücke zusammenkommen, da ist gerade an Wochentagen viel Verkehr. Immer dabei: Busse und Bahnen. Apropos Bahnen – das Gleisdreieck ist seit 20 Jahren in Betrieb, es wird „von den Straßenbahnlinien 4, 6, 8 und N4 befahren und ist inzwischen entsprechend abgenutzt“, wie es bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) heißt.

BSAG erneuert 420 Meter Gleis

Nun kommen die alten Schienen und Weichen heraus und werden durch neue ersetzt. Im Bereich der Baustelle müssen nach BSAG-Angaben 1 200 Quadratmeter Fahrbahnoberfläche aufgebrochen werden. Insgesamt werden 420 Meter Gleis, fünf Weichen und drei Kreuzungen ersetzt. Zudem wird „die Asphaltoberfläche an die sanierten Gleise angepasst“.

Gearbeitet wird montags bis sonnabends in der Zeit von 6 bis 22 Uhr – man will ja vorankommen mit der Sache. Hinzu kommt ein „Power-Wochenende“ für den eigentlichen Austausch, das am Freitag, 19. März, um 18 Uhr beginnt und am Montag, 22. März, um 6 Uhr endet. Am „Power-Wochenende“ sind die Arbeiter praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Die Arbeiten auf der Baustelle dauern insgesamt voraussichtlich bis zum 25. April, hieß es weiter.

Bus- und Bahnfahrgäste und Autofahrer müssen sich in dieser Zeit auf einige Änderungen einstellen:

.  Der Autoverkehr wird während der gesamten Bauphase stadteinwärts einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Stadtauswärts ist die Friedrich-Ebert-Straße gesperrt, das Abbiegen in die Osterstraße ist möglich, heißt es.

.  Die Bahnlinie 6 (normalerweise: Flughafen – Technologiepark) fährt bis zum 19. März sowie vom 22. März bis 12. April ab Uni über Hauptbahnhof, Falkenstraße, Brill und Obernstraße zur Domsheide – und von dort zurück zur Uni. Zwischen Pappelstraße und Flughafen fahren ersatzweise Busse (6E). Wer vom Flughafen zum Bahnhof will, muss an der Pappelstraße in die Linie 1 umsteigen.

Jetzt geht‘s los: Baufahrzeuge und Absperrungen in der Osterstraße.

.  Die Linie 8 fährt in der gesamten Bauzeit zwischen Westerstraße und Domsheide über Brill und Obernstraße.

.  Die Buslinien 24 und N3 fahren während der gesamten Bauzeit ab Westerstraße über Brill und Bürgermeister-Smidt-Straße zum Bremer Hauptbahnhof.

.  Am schon erwähnten „Power-Wochenende“ ist alles nochmal ein bisschen anders. Die Linien 4 und N4 werden geteilt und fahren auf zwei getrennten Streckenabschnitten. Im nördlichen Bereich pendelt die 4 in beiden Richtungen nur zwischen Lilienthal und Domsheide. Die Linie N4 fährt nur zwischen Lilienthal und Bahnhof und weiter über den Brill zur Domsheide. Im südlichen Bereich fahren die Linien 4 und N4 in beiden Richtungen nur zwischen Arsten und Theater am Leibnizplatz – und weiter zur BSAG-Zentrale. Die Linie 6 fährt in beiden Richtungen nur zwischen Uni und Bahnhof. Zudem sind Ersatzbusse unterwegs.

.  Außerhalb des „Power-Wochenendes“ fährt die Linie 4 als einzige Bahn durch den Baustellenbereich. Wieso? „Natürlich wäre es für den Ablauf der Baustelle einfacher, alle Bahnen aus der Baustelle zu nehmen. Aber wir können und wollen nicht die gesamte Neustadt und Links der Weser abhängen und die 4 ist eine der vielgenutzten Linien“, so ein BSAG-Sprecher auf Nachfrage. Was die Arbeiten in der Neustadt kosten, konnte der Sprecher nicht sagen.

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