Zwischenfall in Hemelingen

Schuss oder Wurf? Gesplittertes ICE-Fenster verursacht Zwangspause

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Die beschädigte Scheibe des ICE.

Bremen/Osnabrück - Wegen eines gesplitterten Zugfensters hat ein Intercity auf dem Weg von Fehmarn nach Passau am Samstagnachmittag einen längeren Aufenthalt im Osnabrücker Hauptbahnhof eingelegt.

Der Zug sei in Bremen-Hemelingen vermutlich beschossen oder mit Steinen beworfen worden, sagte der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim, Ralf Löning. Am Sonntag gab es noch keine Klarheit. Die Scheibe wurde nach Eintreffen des Zugs in Passau am Samstagabend ausgebaut, soll nun nach Bremen gebracht und dort untersucht werden.

Der ungeplante Aufenthalt des Zugs in Osnabrück dauerte eine gute Stunde. Von den rund 800 Fahrgästen wurde niemand verletzt. „Die Doppel-Scheibe ist nur an der Außenseite in einem kleinen Bereich gesplittert“, sagte Löning.

In Bremen suchten Polizisten am mutmaßlichen Tatort nach Spuren, auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Gefunden worden sei allerdings nichts, sagte Löning.

dpa

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