House unterm Heuwender

„Quotenfete“: Landjugend erwartet 8.000 Besucher

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Ein Vorgeschmack auf die Deko der „Quotenfete“ am 25.November in der ÖVB-Arena: Steffen Scharringhausen (v. l.), Karoline Horzela, Laura Bavendamm und Mario Roggow vor und auf einem riesigen Trecker.

Bremen - Die Stadthalle wird am 25. November zur Scheune. Zumindest Scheunenfeten-Stimmung soll aufkommen bei der neunten Mammut-Landjugendparty.

Eben wie der Titel schon sagt: „Quotenfete – Die größte Landjugendparty des Universums“. Kamen zur Premiere noch 1. 800 Gäste, werden in diesem Jahr 8. 000 Besucher erwartet. Veranstalter ist die Landjugend Blockland mit 70 Mitgliedern von 15 bis 30 Jahren zusammen mit der ÖVB-Arena.

Trecker und Mähdrescher komme in die Halle

Damit die Atmosphäre stimmt, bringt Sponsor Fricke-Landmaschinen zwölf schwere Geräte mit. Unter der Decke sollen Heuwender hängen. „Die sind neun Meter breit. Ihre Krallen sind dann über den Leuten“, sagt Mitarbeiter Stefen Scharringhausen. Auch Trecker und Mähdrescher kommen in die Stadthalle.

Der Name „Quotenfete“ entstand in Anlehnung an die Milchquote. „Wir wollten es erst ,Schweinesause‘ nennen. Für diesen Vorschlag wurden wir ausgelacht. Hier ist Milchland“, sagt Projektleiter Mario Roggow von der Bremer Stadthalle.

Mittlerweile kommen Besucher aus ganz Deutschland und auch aus Holland und Dänemark zur „Quotenfete“. „Wir wollten Leute aus den Dörfern ansprechen. Aber irgendwie wanderte die Werbung durch ganz Deutschland“, sagt Laura Bavendamm von der Landjugend Blockland. Roggow vermutet, dass Mundpropaganda zu dieser Entwicklung geführt habe. Auch aus der Stadt kommen Gäste. „Freunde haben davon gehört. Sie mögen die Atmosphäre dieser Veranstaltung“, sagt Bavendamm.

Top-40-Band „Line Six“ am Start

Besonders anziehend seien die Sportangebote, so Karoline Horzela von der Landjugend Blockland. „Zum Wettmelken steht eine Plastik-Kuh bereit, die sich gewillt zeigt mitzumachen“, sagt Roggow. Zweieinhalb Kilo müssen die Wettbewerber beim Milchkannenstemmen am ausgestreckten Arm halten. „Die meisten schaffen zweieinhalb bis drei Minuten. Dreieinhalb Minuten sind bereits sehr gut“, sagt Roggow. 

Da wirkt der Rekord von 14 Minuten nahezu unerreichbar. „Das war ein Gast aus Bad Segeberg. Er hat aufgehört, weil er keine Lust mehr hatte“, sagt Roggow. „Der sah sehr unscheinbar aus und hatte auch keinen Alkohol getrunken.“ Ein elektrischer Bulle steht für die dritte Sportart bereit: das Bullenreiten. Der Bulle ist in mehreren Stufen regelbar. Die meisten Leute halten sich ein bis zwei Minuten, bevor sie runterfliegen.

Drei Musikbereiche sind geplant. Einer ist für Schlager und Foxtrott. In der Haupthalle spielt die Top-40-Band „Line Six“. Im Foyer werden Disco, Schlager und House gespielt. Ein Überraschungsgast ist ebenfalls eingeladen.

Interessierte sollten sich nicht auf die Abendkasse verlassen. Die gab es aufgrund der hohen Nachfrage in den vergangenen zwei Jahren schlicht nicht. Mit 8 .000 Besuchern waren die Veranstaltungen schon vorher ausverkauft. Nach Einschätzung der Organisatoren wird es in diesem Jahr wieder so kommen. 

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sagt Roggow. In diesem Jahr erfolgt der Ausdruck der Tickets über das Internet. Eintritt: zwölf Euro, Abendkasse (sofern vorhanden) 14 Euro. Beginn ist um 20.30 Uhr. mko

Tickets und weitere Infos auf

www.quotenfete.de

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