„Hotel Global“ im Bremer Hafenmuseum

Die Zusammenhänge

Im „Hotelshop“ erfahren die Besucher, woher die angebotenen Waren kommen – und wer sie unter welchen Bedingungen produziert hat.
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Im „Hotelshop“ erfahren die Besucher, woher die angebotenen Waren kommen – und wer sie unter welchen Bedingungen produziert hat.

Von Thomas Kuzaj. Ausstellungen: In der Überseestadt hat das „Hotel Global“ eröffnet. Nein, keine neue Herberge. Sondern eine interaktive Ausstellung zum Thema Globalisierung, die sich unter anderem an Kinder, Familien und Schulklassen richtet. An junge Weltentdecker, die etwas über Warenströme, Umweltschutz und weltweite Zusammenhänge erfahren wollen. Ort des Geschehens ist das Hafenmuseum im Speicher XI.

Ausstellungen: In der Überseestadt hat das „Hotel Global“ eröffnet. Nein, keine neue Herberge. Sondern eine interaktive Ausstellung zum Thema Globalisierung, die sich unter anderem an Kinder, Familien und Schulklassen richtet. An junge Weltentdecker, die etwas über Warenströme, Umweltschutz und weltweite Zusammenhänge erfahren wollen. Ort des Geschehens ist das Hafenmuseum im Speicher XI.

Die Besucher sollen dort, so die Idee, das „Hotel Global“ erkunden und seine Bewohner kennenlernen. „In den elf Hotelzimmern trafen sie auf Menschen, deren Leben in verschiedener Weise von der Globalisierung beeinflusst ist“, sagt die Kuratorin Anne Schweisfurth. Jeder „Hotelgast“ bekommt einen Pass, der ihn durch die Ausstellung begleitet.

Einer der „Hotelbewohner“ ist Felix Finkbeiner, der als Neunjähriger die Initiative „Plant for the Planet“ ins Leben gerufen und damit Kinder auf der ganzen Welt aufgefordert hat, in ihren Heimatländern Bäume zu pflanzen, um einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. In seinem Zimmer können Besucher ihren eigenen „ökologischen Fußabdruck“ ermitteln.

Auch Kapitän Mischa Richter ist unter den Hotelgästen. Er transportiert mit einem Containerschiff Waren aus der ganzen Welt nach Bremerhaven. Die Besucher begegnen der britischen Affenforscherin Jane Goodall ebenso wie dem Zimmermädchen Fatima Khalifa aus Marokko. Sie treffen einen Chocolatier aus Österreich, eine französische Fotografin – und eine literarische Figur, den Zeitreisenden „Phileas Fogg“, der sich vor 150 Jahren aufmachte, um in „80 Tagen um die Welt“ zu reisen.

Das Hafenmuseum im Speicher XI zeigt die Ausstellung – der komplette Titel: „Willkommen@HotelGlobal“ – bis zum 18. Oktober. Die Schau ist ein Projekt des Berliner „Alice-Museums für Kinder“. „Bringen wir die Geschichten der Hotelbewohner miteinander in Verbindung, verstehen wir, wie alles zusammenhängt“, so Schweisfurth. „Die internationalen Verflechtungen von Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt und Kommunikation werden deutlich.“ Und: „Jeder von uns kann etwas verändern – die Ausstellung bietet hierfür viele Ideen.“

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