Neujahrskonzert der Bremer Philharmoniker

Horwitz singt Brel

Dominique Horwitz intoniert Jacques Brel.
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Dominique Horwitz intoniert Jacques Brel.

Bremen - Von Jörg Esser · Prosit Neujahr: So richtig pünktlich sind sie ja nicht. Nicht wirklich. Das erste Neujahrskonzert der Bremer Philharmoniker geht erst am Sonntag, 12. Januar, über die Bühne – um 11  Uhr in der Glocke an der Domsheide. Zwei weitere Aufführungen folgen ebendort am Montag, 13. Januar, und am Dienstag, 14. Januar, jeweils um 20 Uhr.

„Prosit“ heißt es zum Auftakt des Jahres. In seinem traditionellen Neujahrsprogramm huldigt das Orchester zwar dem Wiener „Original“ mit Walzerklängen aus dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Doch die Bremer Philharmoniker sind nun einmal dafür bekannt, dass sie außergewöhnliche Programme auf die Bühne bringen. Und so runden italienischer Saltarello, argentinischer Tango, russische Polka und französische Chansons von Jacques Brel das musikalische Neujahrsfeuerwerk ab.

Als Brel-Interpreten haben sich die Philharmoniker den in Paris geborenen und in Deutschland lebenden Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz ins Team geholt. Der 56-Jährige mit den markanten Ohren ist einem breiten Fersehpublikum als „Vampirjäger Stöbermann“ in der Fernsehserie „Der kleine Vampir“ und als „Charly“ in Dieter Wedels großartigem Vierteiler „Der große Bellheim“ mit Mario Adorf, Heinz Schubert, Hans Korte und Will Quadflieg in den Hauptrollen bekanntgeworden. Als Brel-Interpret hat sich Horwitz ebenfalls einen Namen gemacht. 2002 erhielt er für sein Chansonprogramm den „Mephisto-Preis“. Horwitz sagt: „Brel ist frei von Mode, es geht in dieser Musik um das Mensch-Sein an sich und dies auf sehr poetische Art und Weise.“

Jacques Brel, übrigens Belgier wie auch Agatha Christies legendärer Detektiv Hercules Poirot, hat in 15 Jahren mehr als 600 Lieder geschaffen. „Im Neujahrskonzert sollen einige Balladen und die großen Liebesgeschichten erklingen“, heißt es. „Mit 80 Musikern im Rücken müssen Titel ausgesucht werden, denen eine opulente Orchestrierung besonders gut tut“, sagt

Horwitz.

Die Orchestrierung besorgte der Akkordeonist und Komponist Enrique Ugarte. Und so kommt auch im Konzert dem Akkordeon eine tragende Rolle zu. Den Part übernimmt Denis Patkovic, der aus dem früheren Jugoslawien stammt. Dirigiert wird das Orchester der Bremer Philharmoniker bei den Neujahrskonzerten vom Amerikaner Steven Sloane, der Generalmusikdirektor der Bochumer Philharmoniker und Chefdirigent des Stavanger Symphony Orchestra ist.

Karten für die Neujahrskonzerte gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

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