Horst Wehrse erzählt in „Geckos rufen im Schatten der Nacht“ von seinen Reisen

Ein Bremer Weltenbummler

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Der Bremer Weltenbummler Horst Wehrse hat jetzt sein zweites Buch herausgebracht.

Bremen - Von Jörg Esser. Er ist zurück. Zurück von einer fünfmonatigen Weltreise. Und Horst Wehrse plant bereits die nächsten Trips. Doch zuvor bringt der 64-Jährige seine Erlebnisse zu Papier. Sein zweites Buch hat der passionierte Weltenbummler aus Bremen just herausgebracht: „Geckos rufen im Schatten der Nacht“ enthält auf 442 Seiten Reiseberichte aus den Jahren 2005 bisAnfang 2013.

Wehrse hat sich schon in jungen Jahren mit dem „Virus Fernweh“ infiziert. Den Traum von der Weltreise hat er sich jetzt erfüllt, nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben. Er hat es nicht bereut. „Es war eine geile Zeit“, erzählt der Großhandelskaufmann, der bis März 2013 rund drei Jahrzehnte lang bei der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gearbeitet hat. „Wenn man soviel erlebt hat, braucht man Zeit, das zu verarbeiten“, sagt Wehrse. Den Mega-Trip über fünf Kontinente hat er detailliert geplant – Flüge, Schiffspassagen und Zugfahrten gebucht. Und Freunde, Bekannte, Verwandte, Nachbarn aus der Heimat als Begleiter zu bestimmten Etappen in alle Welt gelotst.

Zehn Jahre lang habe er Reiserouten simuliert, erzählt der Werder-Fan. Vor wenigen Jahren sind die Planungen konkreter geworden, als der gebürtige Stolzenauer für längere Zeit außer Gefecht gesetzt war. „Ich habe mich mit den Reisevorbereitungen therapiert“, sagt Wehrse.

Im November 2013 ist der Bremer zu seiner Weltreise gestartet – erstes Ziel war San Francisco. Dann ging es weiter durch Costa Rica, Nicaragua bis Panama, wo er Heiligabend verbrachte. Von Mittelamerika ging es rüber nach Südamerika zum Silvesterstopp an den weltberühmten und weltbekannten Iguazú-Wasserfällen (Brasilien/Argentinien). Und dann auf die Osterinseln, nach Tahiti, weiter nach Neuseeland. Dann folgte ein Australien-Abstecher mit Visiten in den Millionenstädten Perth, Sydney und Melbourne.

Von Australien reiste Wehrse über Hongkong nach Vietnam und Myanmar, dann weiter nach Singapur. Dort wartete dann ein Frachtschiff, das ihn durch den Suezkanal zurück nach Europa brachte. In Livorno ging es nach rund drei Wochen von Bord. „Wenn man nach so einer Weltreise in Livorno ankommt, ist Livorno schon Heimat“, sagt Wehrse. Über Florenz und Basel fuhr er dann per Zug zurück nach Bremen. Über seine lange Reise kann er ganz viel erzählen. Und er ist dabei, die Erlebnisse zu einem Buch zu verarbeiten.

Dessen Erscheinen ist noch Zukunftsmusik. Neu auf dem Markt ist sein zweites Reisebuch „Geckos rufen im Schatten der Nacht“. Das enthält spannende Geschichten von seinen Reisen „in ferne Länder und spannende Metropolen“. Der Autor entführt seine Leser in den Nahen, Mittleren und Fernen Osten, ins herbstliche Kopenhagen, in die estnische Hauptstadt Tallinn, nach Rhodos, Athen, St. Petersburg, an die Kurische Nehrung und in die Buchten des Balkans, nach Irland, in die Provence, an die Costa del Sol und nach Lykien. Und zum Werder-Spiel nach Barcelona.

„Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens“, zitiert Wehrse in seinem Vorwort den Dramatiker und Lyriker Friedrich Hebbel. Horst Wehrse gibt den Bremer und Buten-Bremern gerne einen Schluck ab. Lesungen seien denkbar, sagt er (Kontakt per E-Mail unter: horst.wehrse@t-online.de). Das Buch „Geckos rufen im Schatten der Nacht“ ist im Verlag Shaker Media (Aachen) erschienen und für 23,90 Euro im Buchhandel erhältlich.

www.shaker-media.de

http://reisen.call-n-deal.de

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