Rockballett „Romeo and Juliet“ gastiert im Bremer Musicaltheater

Hommage an Shakespeare

Oliver Oehrlein aus Hamburg ist Produzent des Rockballetts „Romeo and Juliet“, das nach seinem Erfolg auf Tournee geht und Mitte Februar nach Bremen kommt. ·
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Oliver Oehrlein aus Hamburg ist Produzent des Rockballetts „Romeo and Juliet“, das nach seinem Erfolg auf Tournee geht und Mitte Februar nach Bremen kommt. ·

Bremen - Von Nina Seegers„Romeo und Julia“ ist die wohl die berühmteste und tragischste Liebesgeschichte aller Zeiten. Zahlreiche Film-, Theater- und Ballettinszenierungen sind aus Shakespeares Drama hervorgegangen. Das erste rockige Ballettstück feierte im vergangenen Herbst Weltpremiere in Hamburg. Nun kommt es auch ins Musicaltheater am  Richtweg.

In Bremen startet die rund achtwöchige Tournee durch Deutschland und Österreich. Von Dienstag, 18., bis Sonntag, 23. Februar, jeweils um 20 Uhr, gastiert „Romeo and Juliet“ im Bremer Musicaltheater, bevor es für die Tanzkompanie von Rasta Thomas und Adrienne Canterna weiter nach Stuttgart, Berlin, Wien, Hamburg und Düsseldorf geht. Thomas und Canterna, beide weltberühmte Tänzer und Choreographen, sind die Macher von „Rock the Ballet“.

Das Besondere an ihren Produktionen sei, dass das Kreativduo das klassische Ballett mit modernen Tanz elementen, aus Hiphop, Jazz-Dance und Akrobatik verbinde, sagt Oliver Oehrlein, Produzent der „Romeo-und-Julia“-Inszenierung und Geschäftsführer der Show- und Theateragentur „Collien“ in Hamburg. „Es geht darum, das klassische Ballett ein wenig zu entstauben“, so Oehrlein weiter.

Die insgesamt 15 Tänzer, die bei dieser Show dabei sind, haben zwar allesamt eine klassische Ballettausbildung, tanzen aber in erster Linie zu Popsongs von Lady Gaga, Katy Perry, „The Police“ und vielen anderen bekannten Musikern. Das einzige musikalische Stück aus dem Klassik-Genre sind „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi.

Mit „Romeo and Juliet“ sind die beiden Kreativdirektoren Rasta Thomas und Adrienne Canterna noch einen Schritt weiter gegangenen als bei „Rock the  Ballet“. Denn sie haben sich der Herausforderung gestellt, die Tanzchoregraphie zu einer festen, vorgegebenen Handlung zu entwickeln. „Romeo and Juliet“ sei eine Hommage an  Shakespeare, sagt Oehrlein. Das junge, exzellente  Ensemble setze den  Shakespeare-Stoff brillant um und den Tänzern gelinge es hervorragend, die starken Gefühle dieser Story wie Liebe und Hass, Freude und Trauer, Hoffnung und Verzweiflung nur mittels ihrer Körpersprache auf der Bühne zum Ausdruck zu bringen. Spektakulär ist außerdem das Lichtdesign des Engländers Patrick  Woodroffe. „Woodroffe, der schon für die ,Rolling  Stones‘ und Michael Jackson gearbeitet hat, erschafft zum Beispiel Räume nur aus Licht“, so der Produzent weiter und freut sich darüber, dass die Uraufführung in Hamburg im vergangenen September bereits ein großer Erfolg gewesen ist. „Wir hatten in nur drei Wochen rund 16 000 Zuschauer. Daraufhin haben wir eine Deutschlandtournee geplant.“ Auch England und eventuell die USA will „Romeo und Juliet“ noch erobern, das ist aber vorerst noch Zukunftsmusik.

Die Karten kosten zwischen 33,30 und 61,40 Euro. Tickets und weitere Infos im Internet.

http://www.romeoandjuliet.de

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