Studentenwohnheim kostet 5,8 Millionen Euro

Erstes Richtfest im Stiftungsdorf Ellener Hof: „Holzbude“ wird zum „Leuchtturm“

Die „Holzbude“ feiert Richtfest mit Ulrich Schlüter (v.l.), Alexander Künzel, Hausleiterin Sabine Schöbel, Tim Cordßen, Hauke Kieschnick, Justiz-Staatsrat Björn Tschöpe und der Osterholzer Beiratssprecher Wolfgang Haase. Foto: BREMER HEIMSTIFTUNG7martiNrospek
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Die „Holzbude“ feiert Richtfest mit Ulrich Schlüter (v.l.), Alexander Künzel, Hausleiterin Sabine Schöbel, Tim Cordßen, Hauke Kieschnick, Justiz-Staatsrat Björn Tschöpe und der Osterholzer Beiratssprecher Wolfgang Haase.

Bremen – Im April dieses Jahres erfolgte der Spatenstich, nur acht Monate später wurde bereits Richtfest im Stiftungsdorf Ellener Hof gefeiert – auf der Baustelle der neuen Studentenwohnanlage „Holzbude“.

Alexander Künzel, Seniorvorstand der Bremer Heimstiftung, sagte: „Das Stiftungsdorf Ellener Hof soll sich zu einem Ort entwickeln, an dem Menschen ganz unterschiedlicher Generationen, Kulturen und sozialer Schichten einander begegnen, zusammenleben und sich in ökologischen oder gemeinschaftlichen Projekten engagieren können.“ Dafür sei das Studentenwohnheim „ein wichtiger Baustein“.

Tim Cordßen, Staatsrat im Wissenschaftsressort, ergänzte: „Die hervorragende Kooperation zwischen der Freien Hansestadt Bremen, dem Studierendenwerk sowie der Bremer Heimstiftung machen die ‚Holzbude‘ zu einem Leuchtturmprojekt im Bereich des studentischen Wohnens.“ Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, geht davon aus, dass die Studenten den Stadtteil „beleben, verjüngen und ihm neue Impulse geben“. Und Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter nannte das Projekt „einen Glücksfall und Gewinn für Osterholz“.

Die „Holzbude“ ist die erste Studentenwohnanlage in Osterholz. Mit sieben Stockwerken wird deren Gebäude nach Fertigstellung im Frühjahr 2020 zugleich das höchste des sozial-ökologischen Modellvorhabens Ellener Hof sein, welches derzeit auf rund zehn Hektar Fläche zwischen der Ludwig-Roselius-Allee und Am Hallacker entsteht. Die 66 Appartements des Hauses werden künftig über das Studentenwerk Bremen vergeben. Betrieben wird die „Holzbude“ von der Bremer Heimstiftung. Das Wissenschaftsressort steuert 2,8 Millionen Euro zum Projekt bei. Die Gesamtkosten für den Bau des in Holzrahmenbauweise errichteten Gebäudes belaufen sich auf etwa 5,8 Millionen Euro, sagte Künzel.  je

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