Zwei Jazz-Konzerte im Sendesaal

Holländische Abende

Kommt in den Sendesaal – das „Yuri Honing Acoustic Quartet“ aus Holland.
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Kommt in den Sendesaal – das „Yuri Honing Acoustic Quartet“ aus Holland.

Bremen - Von Thomas Kuzaj · Jazz: Holland-Tage im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee! „An zwei Abenden in Folge stellen wir zwei der interessantesten Saxophonisten aus Holland vor – Yuri Honing und Paul van Kemenade“, sagt Isabel Hoepfner vom Sendesaal.

Donnerstag, 27. September, spielt – ab 20 Uhr – zunächst das „Yuri Honing Acoustic Quartet“. Besetzung: Yuri Honing (eben: Saxophon), Wolfert Brederode (Klavier), Ruben Samama (Bass) und Joost Lijbaart (Schlagzeug). Eintritt: 20 Euro, ermäßigt 14 Euro.

Kommt in den Sendesaal: Paul van Kemenade aus Holland.

Im Mai erst wurde Honing in Holland mit dem bedeutendsten Jazzpreis der Niederlande ausgezeichnet, mit dem „Boy-Edgar-Preis“. „Yuri Honing ist gesegnet mit großem Talent und handwerklichem Können. Er geht seinem Beruf sehr kreativ und einfallsreich auf eine bahnbrechende und grenzüberschreitende Weise nach“, hieß es im Loblied der Jury.

Und weiter: „Er ist im besten Sinne ein Urheber, der Ideen realisiert hat, die ihr Eigenleben entwickelt haben, die kopiert wurden und ihrerseits wieder zum Ausgangspunkt für neue Traditionen wurden.“

Am Freitag, 28. September, spielt – ebenfalls um 20 Uhr – der Saxophonist Paul van Kemenade im Sendesaal, begleitet von dem Pianisten Stevko Busch, seinem langjährigen Duo-Partner. Es ist van Kemenades einziges Deutschlandkonzert. Das Zusammenspiel der beiden Musiker sei „zu einer Einheit mit ganz eigenem Klang gewachsen“, heißt es in einer Ankündigung.

Van Kemenade, Jahrgang 1957, wurde im Jahr 2000 mit dem renommierten „Boy-Edgar-Preis“ ausgezeichnet. Eintritt: 20 Euro, ermäßigt 14 Euro.

· Literatur: Sein neuer Roman „Die Liebe in groben Zügen“ stand auf der Vorschlagsliste für den Deutschen Buchpreis, schaffte es aber nicht unter die Finalisten. Sei‘s drum.

Kommt zur Lesung: Bodo Kirchhoff, Schriftsteller aus Deutschland (und Italien, wenn man so will – er lebt in Frankfurt am Main und am Gardasee). ·

Mit seiner „Liebe in groben Zügen“ (Frankfurter Verlagsanstalt, 670 Seiten, Preis: 28 Euro) ist Bodo Kirchhoff gerade auf Lesereise, und diese Woche macht er in Bremen Station. Am Donnerstag, 27. September, liest er bei Thalia an der Obernstraße aus dem Buch. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt: sieben Euro.

Der Roman, so die Verlagswerbung, ist ein „erzählerisches Panorama einer Ehe als Lebensprojekt in einer Zeit, die den Moment verherrlicht“. Und weiter: „Vila und Renz, beide fürs Fernsehen tätig, sind ein Paar im Takt der Zeit mit erwachsener Tochter, Wohnung in Frankfurt und Sommerhaus in Italien – alles so weit gut, wäre da nicht die unstillbare Sehnsucht nach Liebe: die einzige schwere Krankheit, mit der man alt werden kann, sogar gemeinsam.“

http://www.sendesaal-bremen.de

http://www.bodokirchhoff.de

http://www.literaturhaus-bremen.de

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