Regisseur präsentiert Film über Bud Spencer

Die hohe Kunst der Backpfeife

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Der Regisseur Karl-Martin Pold hat einen Film über Bud Spencer gedreht und stellt ihn am Mittwoch, 26. Juli, in der Bremer „Schauburg“ vor.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Carlo Pedersoli, 1929 in Neapel geboren und im vergangenen Jahr in Rom gestorben, war Jurist, Politiker, Erfinder, Schwimmer, zweifacher Olympiateilnehmer und Wasserballspieler, außerdem auch Sänger, Komponist, Produzent, Unternehmer, Modeschöpfer, Drehbuchautor und Schauspieler. Er beherrschte sechs Sprachen und die hohe Kunst der knallharten Backpfeife.

Weit über Neapels, Roms und überhaupt Italiens Grenzen hinaus bekannt wurde er nicht als Carlo Pedersoli, sondern unter einem anderen Namen – unter dem Namen Bud Spencer nämlich, schlagkräftiger Hauptdarsteller etlicher Kino-Hits, in denen er gemeinsam mit Terence Hill auftrat. Die Westernkomödien begeisterten ein Millionenpublikum und gelten heute, wie es immer so schön heißt, als Kult-Hits.

„Sie nannten ihn Spencer“ – so hat der Regisseur Karl-Martin Pold seinen Film über den Leinwandhelden genannt, eine Mischung aus Dokumentarfilm und Roadmovie. Zwei eingeschworene Spencer-Fans machen sich darin auf eine abenteuerliche Suche nach ihrem Idol, die sie quer durch Europa führt. Auf den Spuren der Kino-Legende treffen sie Wegbegleiter des einzigartigen Italieners. Polds Film kommt am Donnerstag, 27. Juli, in die Kinos.

In Bremen ist er schon einen Tag zuvor zu sehen – bei einer Premiere, die am Mittwoch, 26. Juli, um 21 Uhr in der Schauburg (Vor dem Steintor) beginnt. Zu eben dieser Bremer Premiere wird Regisseur Karl-Martin Pold erwartet. Er beantwortet Fragen aus dem Publikum.

Schottischer Sänger im Bremer Friedenstunnel

Der schottische Sänger, Songwriter und Musiker Jody Cooper, der in Leipzig lebt, ist diesen Sommer mit seinem neuen Album „Serenades and Odes to a Cracked World (Part 1)” auf Tournee durch Deutschland und Europa. Am Sonntag, 23. Juli, tritt er in Bremen auf – um 12 Uhr in der Reihe „Friedensklänge im Friedenstunnel“.

„Wer den Friedenstunnel zum Klingen bringt, setzt ein eigenes kleines Friedenszeichen“, heißt es beim Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“, der den Tunnel zum Anziehungspunkt für Bremer und Bremen-Besucher künstlerisch umgestaltet hat.

Klavierstudentin ausgezeichnet

Die Bremer Klavierstudentin Alla Heiland ist in Italien ausgezeichnet worden. Sie erreichte bei der fünften „International Piano Competition“ in Ischia einen dritten Preis in der Kategorie F (25 bis 35 Jahre). „In dieser Kategorie befanden sich 24 weitere Kandidaten aus Italien und aller Welt, worunter Heiland die jüngste Teilnehmerin war“, hieß es bei der Bremer Hochschule für Künste.

Ausgezeichnete Klavierstudentin: Alla Heiland

Heiland studiert dort im Hauptfach Klavier – und zwar bei Almut Cordes im Masterstudiengang „Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung“ mit dem Schwerpunkt „Elementare Musikpädagogik“. Ihr Programm umfasste Werke von Scarlatti, Liszt, Takács und Hummel. Als Jungstudentin der Hochschule hat Heiland bereits einen ersten und einen zweiten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen.

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