Stahlplatten sollen Neigung ausgleichen

Breitenweg-Hochstraße bald wieder im Lot

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Als Folge der Tiefbauarbeiten für das „City Gate“ neigt sich die Hochstraße leicht in Richtung Bahnhofsvorplatz.

Bremen - Die Hochstraße über dem Breitenweg soll wieder auf ihren alten Stand gebracht werden – und zwar mit Hilfe von Hydraulikpressen. Das sagte am Mittwoch Thomas Sauer, Abteilungsleiter Brückenbau beim Amt für Straßen und Verkehr (ASV). Das Bauwerk war im Zuge der Tiefbauarbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz aus dem Lot geraten und hatte sich um rund drei Millimeter zur Baugrube hin geneigt (wir berichteten). Auch im Bereich der Straßenbahngleise war der Boden abgesackt, zwei Gleise wurden gesperrt.

Das Verfahren sei „gar nicht ungewöhnlich“, so Sauer. Es komme immer dann zum Einsatz, wenn die Lager zwischen Brückenstützen und dem Überbau ausgetauscht werden müssten, so der Experte. Das sei etwa alle 40 bis 50 Jahre der Fall. Mit Hilfe der Pressen wird die Hochstraße angehoben und auf den Lagern spezielle, extra für diesen Einsatz in Dichte und Abmessung gefertigte Futterplatten aus Stahl angebracht, um die Straße wieder in die sogenannte „0-Lage“ zu bringen. Da weitere Setzungen im Zuge der Bauarbeiten für das Projekt „City Gate“ nicht auszuschließen seien, verbleiben die Hydraulikpressen an den Stützen der Hochstraße. So könne schnell reagiert werden, falls es wieder zu Absackungen komme.

Die Kosten trägt Sauer zufolge der Hamburger Investor des „City Gate“: „Der Verursacher muss auch für die Schadensbehebung aufkommen, bevor weiter in die Tiefe gebaut wird“, so der ASV-Fachmann. Für die Maßnahme muss die Hochstraße wahrscheinlich für den Verkehr gesperrt werden, heißt es. - vr

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