Hochschule Bremen präsentiert Ausstellung über Türgriffe / Gestaltungsbeispiele aus drei Jahrhunderten

Architektur für die Hand, Sprache des Raums

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Griffiges Thema: Türklinken und Bauwerke.

Bremen - Eine Ausstellung über Türgriffe? Klingt verschroben, ist aber Thema einer so originellen wie spannenden Ausstellung, die ihr Thema voll und ganz im Griff hat. Zu sehen ist die Schau mit dem Titel „Begreifbare Baukunst – Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur“ im zehnten Stockwerk der Hochschule Bremen (Neustadtswall 30, Raum S12). Die Öffnungszeiten bis zum 15. Mai: Montag und Freitag 12 bis 16 Uhr, Mittwoch 12 bis 18 Uhr. Eintritt: frei.

Präsentiert werden Türgriffe im Zusammenhang mit Bauwerken – der These folgend, dass beides im Zusammenhang gesehen werden müsse. „In seiner Gestaltung komprimiert sich die Sprache des Raumes“, heißt es in einer Ausstellungsvorschau über den Türgriff. Architektur für die Hand, sozusagen.

Im Zentrum steht der Bauhaus-Türdrücker, den Walter Gropius gemeinsam mit seinem Büroleiter Adolf Meyer im Jahr 1922 für das Fagus-Werk in Alfeld an der Leine entwickelte. Zu sehen sind Türgriffe für Bauprojekte aus drei Jahrhunderten, das Spektrum reicht dabei von Alvar Aalto über Design-Star Alessandro Mendini bis hin zu Manfred Zill, der in Bremen geboren wurde und in Lübeck (mit Thomas Tillmann) das Willy-Brandt-Haus sanierte und umgestaltete. Die Schau ist kein Projekt der Hochschule, sondern des Griff-Unternehmens Franz Schneider Brakel (FSB).

kuz

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