Union-Theater bringt Heldt-Komödie heraus

Hitzewellen an der Ostsee

„Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“, glauben diese drei Bademanteldamen – von links gesehen sind es die Darstellerinnen Anni Diercks, Jessica Coels und Christina Richter. - Foto: Union-Theater

Bremen - Von Thomas Kuzaj. „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt.“ So kann man es natürlich sehen. „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ – das ist der Titel eines Romans von Dora Heldt („Tante Inge haut ab“), von dem es auch eine Fernsehfilm- und eine Theaterfassung gibt. Und mit dieser Bühnenfassung, da hat sich nun das Bremer Union-Theater beschäftigt. In der Regie von Christian Schliehe bringt das Ensemble die Komödie nun an seiner neuen Spielstätte heraus – in der Union-Brauerei an der Theodorstraße in Walle.

Dort dreht sich dann alles um Hitzewellen an der Ostsee und die Frage: Wie feiert man seinen 50. Geburtstag? Zusammen mit der ganzen Familie, den Nachbarn und denn Geschäftskollegen des Ehemannes in einem spießigen Lokal?

Die von Stimmungsschwankungen geplagte Doris sucht ihr Heil doch lieber in der Flucht. Sie hat sich fest vorgenommen, dem gefürchteten Datum bei einem Wellness-Wochenende an der Ostsee die Stirn zu bieten – zusammen mit ihren Schulfreundinnen Katja und Anke.

Zu Schulzeiten waren die Erwartungen der drei ans Leben hoch – aber ist seitdem wirklich alles wunschgemäß verlaufen? Mit Wellness-Anwendungen lässt sich zwar mancherlei beschönigen. Aber nicht die Wahrheit. Jedenfalls nicht auf Dauer. Und so kommen bei Champagner und Erdbeeren plötzlich die kleinen und großen Geheimnisse ans Licht, die jede der drei Frauen bis dahin aus gutem Grund verschwiegen hatte. . .

Premiere feiert „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ am Mittwoch, 1. Februar. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Weitere Aufführungen folgen dann bis Sonntag, 12. Februar. Es spielen Jörg Aue, Jessica Coels, Anni Diercks, Annette Ewald, Julia Lokotsch, Margrit Marquardt, Ansgar Matuschak, Jörg Peterschewski, Christina Richter, Fabian Schulze und Heike Speulda.

Das 1892 gegründete Union-Theater kann in diesem Jahr auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken. Das – so die Selbstdarstellung – „älteste Liebhabertheater Bremens“ wurde zu Kaisers Zeiten als „Dramatische Abteilung” des Kaufmannsvereins Union von 1801 gegründet. Die Stücke werden von professionellen Regisseuren inszeniert. Jahr für Jahr bringt das Union-Theater mit seinem mehr als 80 Mitgliedern drei Stücke auf die Bühne.

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