„Night of the Proms“ mit Melanie C, „Culcha Candela“

Pop und Hip-Hop an Klassik

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Roger Hodgson

Bremen - Von Elisabeth Gnuschke. Da sind sie wieder, die „Proms“. Am Sonntag, 3. Dezember, wird das Klassik-Pop-Spektakel „Night of the Proms“ (NOTP) wieder für ein volles Haus in der Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena) auf der Bürgerweide sorgen.

Die Künstler diesmal sind Peter Cetera (Stimme der Band „Chicago“), Roger Hodgson (einst Sänger der legendären Gruppe „Supertramp“), Melanie C, „Culcha Candela“ und Emily Bear. Und, ja, „Mr. Music“ John Miles ist auch dabei. Achtung, das Konzert beginnt bereits um 18 Uhr!

Damit erwartet die Zuschauer US-Rock, Brit-Pop und Hip-Hop – und natürlich Klassik. „Es wird sehr, sehr voll bis ausverkauft“, sagte Oliver Mücke vom örtlichen Veranstalter Koopmann-Concerts gegenüber unserer Zeitung. Bei der Riesenbühne – regelmäßige „Proms“-Zuschauer wissen, wovon die Rede ist – bleibt lediglich Platz für rund 7 500 Musik-Fans.

Für den entsprechenden Musikrahmen sorgen das „Antwerp Philharmonic Orchestra“, der Chor „Fine Fleur“ und „NOTP-Backbone Band“. Hoppla, „NOTP-Backbone Band“? Nun, dahinter verbirgt sich schlicht die ehemalige „Electric Band“ von John Miles. Wer sich über den Namen des Orchesters wundert, den beruhigt Oliver Mücke: „Nach dem Wechsel des Taktstocks von Robert Groslot zu Alexandra Arrieche im vergangenen Jahr hat sich unser bewährtes Orchester in ,Antwerp Philharmonic Orchestra’ umbenannt.“ Unter Groslot, der lange Jahre den Taktstock führte, hieß das Orchester „Il Novecento“.

Melanie C gehört zu den Stars, die am Sonntag, 3. Dezember, 18 Uhr, beim Klassik-Pop-Spektakel in der Bremer Stadthalle auftreten.

Zu hören bekommen die Zuschauer bei der „Night of the Proms“ populäre Hits aus den vergangenen drei Jahrhunderten. Mücke erklärt das Happening von Klassik- und Pop-Fans so: „Klassik trifft auf Pop, Turnschuhe treffen auf Stilettos, Hip-Hop trifft auf Tschaikowsky.“ Soll heißen: Die Musik ist ebenso bunt gemischt wie die Musik, die zu hören ist. Apropos Musik: Da haben wir Roger Hodgson, der als Sänger von „Supertramp“ mit Songs wie „Breakfast in America“, „It’s raining again“, „Dreamer“ und „Logical Song“ ein Millionen-Publikum angesprochen hat. 

In Bremen hat er inzwischen bereits mehrere Solokonzerte gegeben. Mit Peter Cetera, einst Sänger bei „Chicago“, bringen die „Proms“ einen Künstler nach mehr 30 Jahren zurück auf die deutschen Bühnen. Ein paar Hits gefällig? Da sind beispielsweise „Your’re the Inspiration“, „Hard to say I’m sorry“ oder „Glory of Love“. Bei dem Klassik-Pop-Spektakel ist Cetera als Solokünstler erstmals wieder live in Deutschland zu erleben, wie es heißt.

„Culcha Candela“ heizt ein

Kennen Sie noch die „Spice Girls“? Melanie C gehörte auch dazu, als die fünf Frauen in den 90er Jahren alle Rekorde brachen. Die 42-jährige Britin präsentiert in Bremen die größten Hits ihrer Solokarriere mit sinfonischer Begleitung. Die Berliner Band „Culcha Candela“ (Johnny Strange, Don Cali, DJ Chino und Itchy) will die Stadthalle mit einer Mischung aus Reggae, Dancehall und Hip-Hop zur Party-Arena machen, heißt es im Vorfeld des Konzertes. Dazu haben die vier Musiker aus vier Kontinenten im 15. Jahr ihres Bestehens sicher Hits wie „Monster“ und „Hamma“ im Gepäck.

Als jüngste „Proms“-Künstlerin aller Zeiten präsentiert die 16-jährige US-Amerikanerin Emily Bear ihr Können als klassische Solistin am Flügel. Emily steht seit ihrem fünften Lebensjahr auf der Bühne und komponiert seit ihrem sechsten Lebensjahr Orchesterstücke, die weltweit von führenden Ensembles aufgeführt werden.

Ein paar Karten für die „Proms“ sind noch zu haben, unter anderem ab etwa 40 Euro in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

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