Bark liegt seit 50 Jahren in Bremerhaven

Hingucker „Seute Deern“

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Die markante Galionsfigur am Bug der „Seuten Deern“ zieht die Blicke auf sich.

Bremerhaven - Mit ihr fing der Tourismus in Bremerhaven an: mit der Bark „Seute Deern“, die Ende Juni 1966 im Alten Hafen ihren Liegeplatz fand und als Gastronomieschiff öffnete. Seitdem ist der größte hölzerne Frachtsegler der Welt, der im Original noch erhalten ist, Ausdruck der maritimen Tradition der Seestadt.

Auch wenn sich rund um den Alten Hafen und Neuen Hafen neue Tourismusattraktionen entwickelt haben, so bleibt die Bedeutung des Windjammers im Herzen der Seestadt hoch, sagt Raymond Kiesbye, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH. Schließlich begründete die „Seute Deern“ das erste deutsche Freilichtmuseum der Schifffahrt, aus dem heraus sich das Deutsche Schiffahrtsmuseum entwickelt hat.

Das Schiff gehört dem Institut der Leibniz-Gemeinschaft. „Wir wünschen der ,Seuten Deern', dass sie wie in den vergangenen 50 Jahren auch in Zukunft das würdige und von den Bremerhavenern so geliebte maritime Wahrzeichen bleibt“, hofft Kiesbye anlässlich des 50. Jahrestages des Schiffs in Bremerhaven.

Als Fotomotiv ist die „Seute Deern“ bei Touristen wie Bremerhavenern beliebt. Nicht nur die Länge von etwa 75 Metern beeindruckt, sondern auch die markante Galionsfigur am Bug zieht die Blicke auf sich. „Optisch ist das Segelschiff auch ohne gehisste Segel ein absoluter Hingucker“, sagt Kiesbye.

Die Einzigartigkeit des Schiffes habe sogar dazu geführt, dass die „Seute Deern“ unter Denkmalschutz stehe, was für ein Schiff eher ungewöhnlich sei.

Bei Romantikern mit Sinn für alles Maritime besonders begehrt: die Trauung auf der „Seuten Deern“, deren Kapitänskajüte laut Kiesbye ideal für das Ja-Wort ist. Hier wurde schließlich einst die Entscheidung über den künftigen Kurs gefällt.

Bei Individualtouristen wie Gruppen ebenfalls geschätzt, ist das Restaurant im Bauch des Schiffes, das im Sommer seinen Betrieb auch an Deck ausweitet. Spezialisiert auf Fisch, wird in der schmalen Kombüse gekocht. „Besonders im Gruppengeschäft sind die authentische Atmosphäre der Location und die anspruchsvolle Küche gute Argumente für alle, die das traditionelle Bremerhaven suchen“, betont Kiesbye in der Sprache der Marketingexperten. Für seine Gesellschaft sei das Schiff auch deshalb „ein wertvoller Partner“.

gn

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