Die Spiele enden / Veranstaltung kostet 1,3 Millionen Euro

„Herzen der Menschen erreicht“

Bremen - BREMEN (epd) · Die nationalen „Special Olympics“ leisten nach Auffassung des Vizepräsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, einen wichtigen Beitrag zur Öffnung von Sportvereinen für geistig behinderte Menschen.

„Die Athleten spüren, dass sie angenommen werden“, sagte Bach gestern zum Ende der Sommerspiele für Menschen mit geistiger Behinderung. Zu dem Treffen in Bremen, das am Montagabend begonnen hatte, traten 4 550 behinderte Athleten in 20 Sportarten an.

Die nächsten Wettkämpfe für Menschen mit geistiger Behinderung plant die Organisation im Winter 2011 vom 28. Februar bis 4. März im sächsischen Altenberg. Die Tage in Bremen hätten die „Emotionen und Herzen der Menschen erreicht“, bekräftigte Bach. „Special-Olympics“-Geschäftsführer Sven Albrecht ergänzte, jetzt gelte es, „eine Alltagsbewegung zu schaffen“. Gestern Abend wurden die Spiele mit einer fröhlichen Abschlussfeier in der Bremen-Arena beendet.

Der Präsident der „Special Olympics“ in Deutschland, Gernot Mittler, betonte die Bedeutung des begleitenden Gesundheitsprogramms. Bei freiwilligen Vorsorgeuntersuchungen am Rande der Spiele habe sich gezeigt, dass allein 40 Prozent der Sportler an Übergewicht litten. 70 Prozent hätten zudem mit Nagel- und Hauterkrankungen zu tun. 13 Prozent der Athleten seien mit zu kleinen Schuhen angetreten. „So etwas wird in den Familien und Einrichtungen oft nicht bemerkt.“

Die Spiele kosteten den Angaben zufolge etwa 1,3 Millionen Euro. Bremen hat sich mit 180 000 Euro plus einer Bürgschaft über 300 000 Euro beteiligt. Über Steuereinnahmen aus Hotel und Gastronomie habe sich diese Investition gerechnet, sagte Organisationschef Hans-Jürgen Schulke.

Die nächsten Sommerspiele der „Special Olympics“ sind 2012 in München

geplant.

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