Hauptdarsteller mit Bremer Vergangenheit

Becker zu Besuch

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Gertrud Overbeck berichtet von den Anfängen des Vegesacker Museums.

Von Thomas Kuzaj. Kino: Ein Schauspiel-Star mit Bremer Vergangenheit kommt heute, Freitag, in die „Schauburg“ (Vor dem Steintor). Dort läuft eine politische Komödie – der Film „Señor Kaplan“ von Alvaro Bechner. Wie berichtet, spielt darin der Schauspieler Rolf Becker mit. Becker wird heute zur 19.15-Uhr-Vorstellung des Films in der „Schauburg“ erwartet, sagt Robert Erdmann von den Bremer Filmkunsttheatern.

Kino: Ein Schauspiel-Star mit Bremer Vergangenheit kommt heute, Freitag, in die „Schauburg“ (Vor dem Steintor). Dort läuft eine politische Komödie – der Film „Señor Kaplan“ von Alvaro Bechner. Wie berichtet, spielt darin der Schauspieler Rolf Becker mit. Becker wird heute zur 19.15-Uhr-Vorstellung des Films in der „Schauburg“ erwartet, sagt Robert Erdmann von den Bremer Filmkunsttheatern.

Inhalt der spanisch-uruguayischen Koproduktion: Der 70-jährige Jacob Kaplan ist – trotz zunehmender körperlicher Beschwerden – immer noch bemüht, die Welt zu verbessern. Als sich in seiner jüdischen Gemeinde das Gerücht verbreitet, dass ein früherer Nazi an der Küste Uruguays untergetaucht sei, versucht Kaplan mit der Unterstützung eines abgewrackten ehemaligen Polizisten, den Deutschen aufzuspüren und den Behörden zu übergeben.

In „glühend-warmen Farben“ erzähle die Komödie von „offenen Rechnungen mit der Geschichte und ungeraden Bilanzierungen im Alter“, heißt es in einer Vorschau des Verleihs. Und weiter: „Mit der Leichtigkeit eines Strandausflugs erinnert der Film an eine allzu oft vergessene Vergangenheit und macht augenzwinkernd deutlich, dass auch ein Nilpferd-Narkotikum dem kollektivem Gedächtnis auf die Sprünge helfen kann.“

Rolf Becker ist unter anderem aus der TV-Arztserie „In aller Freundschaft“ bekannt. Der Vater von Ben Becker und Meret Becker spielte von 1963 bis 1969 am Theater Bremen – in jenen prägenden Jahren, in denen der vielzitierte „Bremer Stil“ entstand. Heute Abend steht er nach dem Film für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung, sagt eine Sprecherin des Verleihs.

Absage: Heute, Freitag, sollte das „Engstfeld/Weiß Quartett“, das Jazz-Ensemble um den Saxophonisten Wolfgang Engstfeld und den Schlagzeuger Peter Weiß, im Sendesaal an der Bürgermeister-Spitta-Allee auftreten. Das Konzert wurde kurzfristig abgesagt – wegen einer Erkrankung des Saxophonisten, wie eine Sprecherin des Sendesaals sagt.

Wie man ein

Museum gründet

Museen: 25 Jahre Overbeck-Museum – das wird, wir erwähnten es, gerade mit einer Jubiläumsausstellung gefeiert.

Fritz Overbeck (1869 bis 1909) gehörte zu den fünf Gründungsvätern der Malerkolonie Worpswede. 1905 verließ er Worpswede, um sich mit seiner Familie in Bröcken bei Vegesack niederzulassen. Im Alten Packhaus an der Alten Hafenstraße 30 ist ihm und seiner Frau, der Malerin Hermine Overbeck-Rohte (1869 bis 1937), dort seit 1990 das Overbeck-Museum gewidmet. Gegründet von Gertrud Overbeck, der Enkelin des Malerpaares, hat sich das Haus mit mehr als 120 Ausstellungen weit über Bremen hinaus einen Namen gemacht.

Der Nachlass der Großeltern als Lebensaufgabe... Wie war das im April 1990, als das Haus zum ersten Mal seine Pforten öffnete? Welche Hürden galt es zuvor zu überwinden? Und wie gründet man überhaupt ein Museum? Gemeinsam mit ihren Mitstreitern von einst will Gertrud Overbeck nun Antworten auf Fragen wie diese geben und von den Anfängen des Ausstellungsbetriebs berichten – und zwar in einem Podiumsgespräch mit Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi am Mittwoch, 22. Juli, um 19 Uhr.

Das Overbeck-Museum ist täglich außer montags in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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