Nach Großbrand Anfang Mai

Harms-Chef vorübergehend festgenommen

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Der Brand verursachte einen Millionenschaden.

Bremen - Hans Eulenbruch, der Inhaber des Bremer Modeunternehmens "Harms am Wall" ist vorübergehend festgenommen worden. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Frank Passade am Mittwochabend gegenüber unserer Zeitung. Er soll den Brand Anfang Mai selbst gelegt haben.

Im Fall des Großbrandes bei "Harms am Wall" gibt es also eine spektakuläre Wende. Ein Richter soll den Antrag der Staatsanwaltschaft für einen Haftbefehl am Abend dann jedoch abgelehnt haben. Es solle keinen dringenden Tatverdacht geben. Der Geschäftsmann kam wieder auf freien Fuß. „Gegen ihn wird wegen schwerer Brandstiftung, versuchten Betrugs und Vortäuschen einer Straftat ermittelt“, sagte Passade.

Hier gibt es alle neuen Einzelheiten

Bei dem Feuer im Mai entstand ein Millionenschaden. Ende Mai wurde für das 150 Jahre alte Modehaus „Harms am Wall“ ein Insolvenzantrag gestellt (wir berichteten). Der komplette Warenbestand sei vernichtet worden, somit auch die Existenzgrundlage, so der vorläufige Insolvenzverwalter. Den Angaben zufolge wollte Eulenbruch das Geschäft an anderer Stelle wieder aufbauen. Die Straße Am Wall ist seit dem Feuer am 6. Mai gesperrt. Es werden weiterhin lose Ziegel und Steine abgetragen. pfa/dpa

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