Nahezu jede zweite Bohne wird über die Bremischen Häfen importiert

Die Hansestadt ist der wichtigste Kaffee-Platz

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Mehr als eine Million Kaffeesäcke wurden im vergangenen Jahr über die Bremischen Häfen importiert.

Bremen - Deutschland feiert am Sonnabend, 7. September, den „Tag des Kaffees“. Die wichtigsten Importstationen für Kaffeebohnen sind die Häfen in Bremen und Bremerhaven.

In die Bundesrepublik wurden Zahlen des Statistischen Landesamts Bremen zufolge im vergangenen Jahr knapp 1,3 Millionen Tonnen Rohkaffee mit einem Gesamtwert von knapp 4,2 Milliarden Euro importiert. Hiervon wurden über 600 000 Tonnen, das waren mehr als eine Million Säcke à 60 Kilo, mit einem Gesamtwert von zusammen 1,6 Milliarden Euro über die Bremischen Häfen eingeführt. Das heißt: Nahezu jede zweite Kaffeebohne, die in Deutschland weiterverarbeitet wird, reist über Bremen ein. An zweiter Stelle folgt Hamburg. Im dortigen Hafen landeten rund 372 000 Tonnen Rohkaffee.

Für 2013 werden vergleichbare Importmengen erwartet. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden über Bremen mehr als 298 000 Tonnen Kaffee mit einem Gesamtwert von 672 Millionen Euro eingeführt.

Wichtigster Lieferant von Rohkaffee über Bremen war laut Statistik im Jahr 2012 Brasilien mit einem Aufkommen von 157 000 Tonnen, was einem Anteil von 26,1 Prozent entspricht. Auf den Plätzen folgten Vietnam mit knapp 112 000 Tonnen (18,6 Prozent), Peru mit 60 000 Tonnen (zehn Prozent) und Honduras mit 56 000 Tonnen (9,2 Prozent). Der Rest verteilt sich auf diverse Länder, heißt es. Aus insgesamt 60 Staaten sei Kaffee importiert worden.

Das Land Bremen ist auch ein wichtiger Platz bei der Verarbeitung von Kaffee. Der Wirtschaftszweig „Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung“ umfasste 7  385 Beschäftigte. Etwa 15  Prozent davon (1 114 Beschäftigte) entfielen auf den Bereich „Verarbeitung von Kaffee und Tee“. je

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