Schutz für die eigene Wohnung

„Hansebau“ und „Bremer Altbautage“: Smarte Sicherheit gegen Einbrecher

400 Aussteller sind auf den Messen „Hansebau“ und „Bremer Altbautage“ vertreten. Foto: M3B GMBH/ JAN RATHKE
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400 Aussteller sind auf den Messen „Hansebau“ und „Bremer Altbautage“ vertreten.

Bremen - Vernetzung schafft Komfort und Schutz. Die Sonderschau „Smart Home & Sicherheit“ auf der „Hansebau“ gibt Einblick in smarte Technik, auch im Dienste des Einbruchschutzes. Die Messen „Hansebau“ und „Bremer Altbautage“ zeigen von Freitag, 17. Januar, bis Sonntag, 19. Januar, alle relevanten Trends für Häuslebauer und Renovierungswillige. Auf dem Programm stehen unter anderem 130 Fachvorträge und Baupraxisvorführungen. Rund 400  Aussteller sind in den Hallen 5 bis 7 auf der Bürgerweide dabei.

Die moderne Überwachungsanlage ist vernetzt, wie auch Herd, Heizung oder die Unterhaltungselektronik. Vom Smartphone aus lassen sich auch Alarmanlagen ein- und ausschalten, genauso wie das Licht. „Mittlerweile schicken Alarmanlagen Videos aufs Handy. Das zeigt, ob jemand am Haus ist oder vielleicht doch nur eine Katze“, sagt Sven Rapke, Projektleiter der Hansebau.

Moderne Anlagen arbeiten zudem mit Funktechnik. Es müssen keine Kabel verlegt werden. Mehrere Sensoren geben Informationen an eine Zentraleinheit weiter. „Die Überwachungsanlagen haben sich verbessert. Es gibt praktisch keine Fehlalarme mehr“, sagt Jürgen Schöttke vom Präventionszentrum der Polizei. Das Zentrum ist auf beiden Messen vertreten. Die Besucher können erfahren, was eine funktionierende Alarmanlage ausmacht und wer sie einbaut. Schöttke empfiehlt, den Einbau dem Fachmann zu überlassen und das nicht selber zu probieren. Das Risiko von Installationsfehlern oder auch Manipulationen von außen ist hoch. Der Einbau wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Es gibt bis zu 1600 Euro Zuschuss, davon 20 Prozent auf die ersten 1000 Euro.

Smart-Home gibt es nicht nur für mehr Sicherheit

Auch außerhalb des Themenfeldes Sicherheit wird im Smart-Home immer mehr möglich. So erfahren die Besucher, wie sich mit Sprache das Licht dimmen lässt und wie man die Waschmaschine von seinem Arbeitsplatz aus startet.

Auf einer Sonderschau zum Thema „Heizen mit Holz“ geben die Schornsteinfegerinnung sowie Kaminbauer und weitere Experten Rat. Mit dieser natürlichen und oft atmosphärischen Heizvariante sollen sich die Energiekosten senken lassen. „Wir haben Ofenbauer da. Man kann sich einen Ofen auf dem Computer designen lassen“, sagt Rapke. „Schornsteinfeger beraten zur Feinstaubbelastung bei Kaminen. Da gibt es heute viele technische Möglichkeiten.“ Zudem werden Azubis ein Ofenmodell vom Typ Bremer Grundofen errichten.

Sonderschau „Solar in Bremen“ 

„Solar in Bremen“ heißt eine Sonderschau der „Bremer Altbautage“. Nachhaltige Technik erlaubt es nicht nur, Sonnenenergie in Elektrizität umzuwandeln, sondern auch für den späteren Gebrauch zu speichern. Das macht sie attraktiv, obwohl die Einspeisevergütung immer geringer wird, sagt Rapke. Am Treffpunkt „Bremen Modernisieren“ gibt es fachliche Beratung zur Modernisierung von Altbauten.

Wer sich für den Kauf einer Immobilie interessiert, findet in Halle 5 Immobilienanbieter. Dort bieten Schaugärten auch erste Inspirationen für die Gestaltung von Beet, Terrasse und Balkon, bevor es Frühling wird. Ebenfalls in Halle 5 anzutreffen sind Bauunternehmer.

Eine beliebte Alternative zum Mainstream ist das Holzhaus. „Das ist ein ganz anderes Bauen und Wohnen“, sagt Rapke. Es gäbe eine enorme Bandbreite. Manche Holzhäuser seien auch verputzt. Blockbohlenhäuser könne man sogar selber bauen, vorausgesetzt, man habe starke und gute Helfer.

Zur Info: Die Messen

Die Messen „Hansebau“ (veranstaltet von der Messe Bremen) und Bremer „Altbautage“ (veranstaltet von der Klimaschutzagentur Energiekonsens) öffnen vom 17. bis 19. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr in den Messehallen 5 bis 7 auf der Bürgerweide. Tageskarten kosten zehn Euro (Vorverkauf neun Euro, ermäßigt acht Euro, Feierabendkarte für Zutritt ab 15 Uhr: sechs Euro, Kinder bis 14 Jahre frei). Am „Ausbildungsfreitag“, 17. Januar, haben Besucher bis 18 Jahren und Besitzer eines Schülerausweises freien Eintritt. Tickets gibt es in den Geschäftsstellen unserer Zeitung.

Weitere Infos unter www.hansebau-bremen.de

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