Bremer Linien 6 und 10

Bahn wird drei Mal zum Tatort

Bremen - Handyraube in Straßenbahnen sowie an Haltestellen haben am Donnerstagabend mal wieder die Einsatzkräfte der Bremer Polizei in Atem, gehalten. „Hinzu kam ein sexueller Übergriff auf eine junge Frau“, sagte ein Polizeisprecher.

Erster Tatort war weiteren Angaben zufolge gegen 18.45 Uhr eine Straßenbahn der Linie 6. Eine 29 Jahre alte Frau war mit ihren beiden kleinen Kindern unterwegs, als sie plötzlich spürte, dass jemand an ihrem Handy zog. Obwohl sie versuchte, das Gerät kräftig festzuhalten, wurde es ihr von dem Täter entrissen. Der junge Mann flüchtete, wurde dann jedoch festgehalten werden, nachdem er zuvor noch das Handy weggeworfen hatte. Bei ihm handelt es sich um einen 18-Jährigen, der laut Polizei „bereits wiederholt mit gleichgelagerten Taten in Erscheinung getreten ist“.

Ein 14 Jahre alter Jugendlicher soll einige Stunden später einer 20 Jahre alten Frau an der Haltestelle Stader Straße ihr Handy aus der Hand gerissen zu haben. „Er benutzte für seine Tat die klassische Begehungsweise mit der Frage nach der Uhrzeit“, hieß es.

Eine 25 Jahre alte Bremerin wurde schließlich von einem junge Mann in einer Straßenbahn „unsittlich berührt“. Erst als sich ein Zeuge eingeschaltet hatte, unterließ er seine Handlungen, hieß es. Der Täter soll etwa 1,75 Meter groß und schlank sein. Laut Zeugin wirkte er ungepflegt und sprach Arabisch und Französisch. Hinweise an die Kriminalpolizei unter Telefon 0421/362-3888. je

Rubriklistenbild: © dpa

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