19 Häuser haben zur „Langen Nacht der Bremer Museen“ geöffnet

„Begegnungen“

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Nein, das ist keine Szene aus einem Zoo, sondern ein Diorama aus dem Übersee-Museum. Zur „Langen Nacht der Bremer Museen“ öffnen am 30. Mai insgesamt 19 Häuser.

Bremen - Die „Lange Nacht der Bremer Museen“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Begegnungen“. Insgesamt öffnen am Sonnabend, 30. Mai, 19 Ausstellungshäuser in der Zeit von 18 bis 1 Uhr. Darunter sind die großen Häuser wie Kunsthalle, Focke-Museum, Universum und Übersee-Museum ebenso wie das „Wuseum“ bei Werder, das Schulmuseum in Hastedt und das Hafenmuseum in der Überseestadt.

Zum 15. Mal findet die „Lange Museumsnacht“ in Bremen statt. 19 Häuser präsentieren ihre Sammlungen und Sonderausstellungen. Zudem gibt es in Kooperation mit dem Literaturfestival „Poetry on the road“ und der Bremer

Shakespeare-Company Kulturprogramme. „Museen sind Orte der Begegnung, hier treffen sich Menschen und unterschiedliche Kulturen, begegnen sich Kunstszenen, Geschichte und Gegenwart. Daher macht die ,Lange Nacht‘ das Thema ,Begegnungen‘ zum Programm“, sagten im Vorfeld die Sprecherinnen von Focke-Museum und Gerhard-Marcks-Haus.

Ein Singleband kostet zwölf, das Familienband 24 Euro. Ab 23 Uhr gibt es das ermäßigte „Late-Night-Ticket“ für sechs Euro. Wer sich mit dem Fahrrad auf den Weg in die Museen machen möchte, kann sich den „Bremer Bike-City-Guide“ kostenlos als App auf sein Smartphone laden und damit Radstrecken finden (www.bremen.de/bike-it/app). Die Eintrittsbänder gelten gleichzeitig als Fahrkarten für alle Bus- und Bahnlinien der VBN im Bremer Stadtgebiet von 17 Uhr (30. Mai) bis 3 Uhr (31. Mai). Auch die historische Straßenlinie 7, die zwischen dem „Depot“ in Sebaldsbrück und dem Hauptbahnhof ihre Runden dreht, der Schiffsshuttle auf der Weser zwischen „Wuseum“, Martinianleger und Hafenmuseum sowie der Kleinbus-shuttle zwischen dem Krankenhaus-Museum in Osterholz und der Kunsthalle können mit den Bändern kostenlos genutzt werden.

An der „Langen Museumsnacht“ nehmen teil: Altes Pumpwerk, Antikenmuseum, „Depot“ (Straßenbahnmuseum), Dommuseum, Focke-Museum, Gerhard-Marcks-Haus, Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Hafenmuseum im Speicher XI, Krankenhaus-Museum, Kunsthalle, Museen Böttcherstraße, Militärgeschichtliche Sammlung (Scharnhorst-Kaserne, Huckelriede), Schulmuseum, Städtische Galerie, Übersee-Museum, Universum, Weserburg, Wilhelm-Wagenfeld-Haus und „Wuseum“.

Neben den Dauer- und Sonderausstellungen wird jedes Haus eigene Interpretationen des Mottos präsentieren. Hier eine kleine Auswahl: In der Kunsthalle stehen anlässlich des letzten Wochenendes von „Emile Bernard“ besondere „Kunstbegegnungen“ mit Führungen zu van Gogh, zu Modersohn-Becker und zu den Meistern der Renaissance mit Dr. Dorothee Hansen und Henrike Hans an.

Im Focke-Museum präsentieren sich die Oldtimer Kaisen-Mercedes und Lloyd zum Anfassen. Mit großem Gespür für Theatralik haucht Denis Fischer im Gerhard-Marcks-Haus den legendären Songs von Leonhard Cohen frisches Leben ein. Im Hafenmuseum begegnen die Besucher einem nigerianischen Filmemacher, einer französischen Fotografin und einem marokkanischen Zimmermädchen. In der Städtischen Galerie im Buntentor geht‘s um Kunst und Bier.

Die einzelnen Angebote sind auf der gemeinsamen Homepage „www.museeninbremen.de/ausstellungen/lange_nacht.html“ zu finden.

gn

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