Händler setzen auf Schlussspurt im Weihnachtsgeschäft

Hannover - Am Samstag waren die Geschäfte in Niedersachsen und Bremen proppenvoll. Aber wegen des warmen Wetters bleiben die Umsätze der Bekleidungs- und Schuhgeschäfte hinter den Erwartungen zurück. Winterkleidung hängt wie Blei in den Ständern.

Die Kaufleute in Niedersachsen und Bremen setzen auf den Schlussspurt im Weihnachtsgeschäft. Die Menschen bereiteten sich auf die Feiertage vor und kauften entsprechend ein, teilte der Handelsverband Niedersachsen-Bremen mit. „Was das Weihnachtsgeschäft angeht, werden wir wohl tatsächlich unsere Zahlen und Vorgaben erreichen“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Rambow. Er sprach von einem „guten Andrang“ am vierten Adventssamstag. Zumindest die Nachfrage nach Weihnachtsgeschenken sei sehr stark. Sehr verhalten sei allerdings die Nachfrage nach Wintertextilien und Winterschuhen. Es sei zu warm, die Kunden müssten mit teils großen Rabatten zum Kauf überredet werden. Die Preisnachlässe beginnen Rambow zufolge bei 10 Prozent - er habe aber auch schon Rabatte von 50 Prozent gesehen. „Das kennen wir normalerweise nur von Schlussverkäufen.“ Wer aber als Händler viel Winterware auf Lager habe, müsse sich etwas einfallen lassen, um die Bestände zu verkaufen. Er rechne damit, dass der Schlussspurt in den Geschäften bis kurz vor Weihnachten gehe, sagte Rambow. „Die Menschen kaufen oft immer kurzfristiger ein.“ Auch auf die Gefahr hin, dass das Geschenk kurz vor den Feiertagen nicht mehr zu bekommen sei. Dann werde auf Gutscheine ausgewichen, oder es würden Geldgeschenke gemacht.

Im vergangenen Jahr sei im niedersächsischen und bremischen Einzelhandel ein Weihnachtsumsatz von etwa 8,4 Milliarden Euro erzielt worden. Für dieses Jahr rechneten die Kaufleute mit einem Umsatz von 8,6 Milliarden Euro. dpa

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