Grundsteinlegung für 116 öffentlich geförderte Wohnungen

„Lesum-Park“: Vier Blocks für 260 Bewohner

Fototermin nach der Grundsteinlegung im „Lesum-Park“: Joachim Lohse (v.l.), Senatsbaudirektorin Prof. Iris Reuther, Peter Stubbe und Thorsten Nagel. - Foto: Gewoba

Bremen - Es geht Schlag auf Schlag. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Gewoba hat für das laufende Jahr den Baubeginn für 737 Wohnungen angekündigt. Jetzt ist eine weiteres Etappenziel erreicht. Im „Lesum-Park“ im Bremer Norden ist der Grundstein für vier Gebäude mit 116 öffentlich geförderten Wohnungen gelegt worden. Gewoba-Partner ist als Bauträger die „Procon“-Gruppe. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird auf 20 Millionen Euro beziffert.

Das Neubauprojekt ist Teil des „Sofortprogramms Wohnungsbau“, das der rot-grüne Senat aufgelegt hat. Bis Herbst 2019 sollen die Sozialwohnungen zwischen der Charlotte-Wolff-Allee und der Pastor-Diehl-Straße hochgezogen werden. „Damit schaffen wir auch in Bremen-Nord zusätzlich benötigten Wohnraum zu sozialverträglichen Konditionen“, sagte Bausenator Joachim Lohse (Grüne) bei der Grundsteinlegung.

Das Angebot in den vier Blocks reicht von kleinen Ein-Zimmer-Appartements für Alleinstehende (30 Quadratmeter) bis hin zu Fünf-Zimmer-Wohnungen für Familien (95  Quadratmeter). Insgesamt sollen etwa 260 Bewohner hier ein Zuhause finden. Sämtliche Wohnungen des barrierefreien Neubaus seien über Aufzüge zu erreichen und haben bodengleiche Duschen, Einbauküchen sowie Balkone oder Terrassen, heißt es. Zwei Wohnungen werden zudem rollstuhlgerecht gebaut, eine Wohnung ist für eine geplante Wohngemeinschaft der Stiftung Friedehorst vorgesehen. Außerdem soll den Anwohnern die Nutzung einer Car-Sharing-Station mit Elektroautos ermöglicht werden.

„Lesum bietet durch ein breites Angebot an Gastronomie, Kultur, Einzelhandel sowie einen wöchentlichen Grünmarkt ein hohes Maß an Lebensqualität und ist damit ein hochattraktives Wohngebiet“, sagt Gewoba-Vorstandschef Peter Stubbe. Und weiter: „Mit dem hier entstehenden öffentlich geförderten Neubau leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer guten sozialen Durchmischung im Ortsteil.“

Thorsten Nagel, Geschäftsführer von Procon, skizziert die Zusammenarbeit. So verantworte sein Unternehmen den „schnellen, effizienten Bau der Gebäude“, die die Gewoba anschließend langfristig vermieten soll. Ein vergleichbares Projekte gibt es in der Überseestadt – an der Hafenkante setzt die Gewoba auf das Zusammenspiel mit dem Bremer Projektentwickler Justus Grosse.

Seit 2013 entwickelt Procon auf dem über sieben Hektar großen Areal ein neues Quartier. Ein Ärztezentrum, ein Verbrauchermarkt sowie Reihen- und Einfamilienhäuser seien bereits erbaut worden, heißt es. Die geplanten Wohngebäude sollen sich architektonisch integrieren und mit ihrem Verblendmauerwerk harmonisch in das bestehende Gebiet einfügen. Der städtebauliche Entwurf des Projekts „Lesum-Park“ stammt von den niederländischen Architekten „De Zwarte Hond“. - je

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Xi Jinping warnt vor Gefahren für China

Xi Jinping warnt vor Gefahren für China

Citroën C3 Aircross im Test: Aufbruch ins Abenteuerland

Citroën C3 Aircross im Test: Aufbruch ins Abenteuerland

Von Braeburn bis Boskoop: Kochen und Backen mit Äpfeln

Von Braeburn bis Boskoop: Kochen und Backen mit Äpfeln

Reis ist eine Delikatesse für sich

Reis ist eine Delikatesse für sich

Meistgelesene Artikel

Träume werden wahr – Weserhäuser in der Überseestadt

Träume werden wahr – Weserhäuser in der Überseestadt

Schwarzfahrer festgenommen: Fahrten im Wert von mehr als 5.000 Euro erschlichen

Schwarzfahrer festgenommen: Fahrten im Wert von mehr als 5.000 Euro erschlichen

250 Kilo schwere Weltkriegsbombe in Hastedt entschärft

250 Kilo schwere Weltkriegsbombe in Hastedt entschärft

„Mein Kunst-Stück“ mit Anette Venzlaff: Ein Herz für Verlierer

„Mein Kunst-Stück“ mit Anette Venzlaff: Ein Herz für Verlierer

Kommentare