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Großeinsatz in Bremen: Mutter bedroht Sohn (15) mit Schusswaffe

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Von: Johannes Nuß

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Spezialeinsatzkräfte der Polizei Bremen stehen auf einer Straße in Bremen-Farge.
Mit einem Spezialeinsatzkommando rückte die Polizei Bremen in Farge an. Eine Mutter soll zuvor ihren Sohn mit einer Schusswaffe bedroht haben. (Archivbild) © Christian Butt

Ein 15-Jähriger ist in Blumenthal von seiner Mutter mit einer Schusswaffe bedroht worden. Die Polizei nahm die Frau fest und vollstreckgte einen offenen Haftbefehl.

Bremen – Spezialeinsatzkräfte der Polizei Bremen haben am Mittwochnachmittag, 2. Februar 2022, im Blumenthaler Ortsteil Farge vorläufig eine 47-jährige Frau festgenommen. Sie soll zuvor ihren 15-jährigen Sohn mit einer Schusswaffe bedroht haben. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

Großeinsatz in Bremen: Polizei nimmt 47-jährige Mutter vorläufig fest

Wie es im Pressebericht der Polizei heißt, wurden die Einsatzkräfte gegen 13:50 Uhr am Mittwochnachmittag durch einen 21-Jährigen alarmiert, der mitteilte, dass sein 15-jähriger Bruder ihn angerufen hätte, weil seine Mutter ihn mit einer Schusswaffe bedrohen würde. Auch wolle sie die Waffe gegen weitere Personen richten, heißt es im Polizeibericht.

Kurze Zeit später war die Polizei mit starken Kräften an der Richard-Taylor-Straße in Bremen-Farge. Der 15-Jährige konnte im weiteren Verlauf das Haus selbstständig verlassen und wurde von Polizisten in Empfang genommen. Der Jugendliche gab an, dass sich außer seiner Mutter noch seine achtjährige Schwester, sein elf Jahre alter Bruder und sein 49 Jahre alter Stiefvater sowie ein Hund im Haus befänden. Spezialeinsatzkräfte nahmen die Mutter vorläufig fest, die sich kooperativ zeigte und zuvor noch ihren Hund anleinte.

Großeinsatz in Bremen: Hausdurchsuchung befördert Schusswaffe und hohe Summe Bargeld zu Tage

Bei ihr wurde keine Schusswaffe gefunden. Ihre beiden Kinder und auch ihren Lebensgefährten trafen die Einsatzkräfte unverletzt im Haus an. Bei einer anschließenden angeordneten Wohnungsdurchsuchung fanden und beschlagnahmten Polizisten eine Schusswaffe, acht Patronen, eine hohe Bargeldsumme und zwei Fahrzeugschlüssel.

Es stellte sich heraus, dass gegen die 47-Jährige noch ein Vollstreckungshaftbefehl offen war. Die finanzielle Forderung beglich die 47-Jährige sofort. Polizisten führten mit ihr eine Gefährderansprache durch und fertigten eine Strafanzeige wegen „Androhen von gegenwärtiger Gefahr von Leib und Leben“.

Der 15-Jährige wurde in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Seine Geschwister als auch der Lebensgefährte der Mutter konnten nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder nach Hause gehen. Weitere Ermittlungen dauern an.

Weitere Blaulicht-Meldungen: Mann in Aurich schwebt nach Explosion von Feuerwerkskörper in Lebensgefahr

In Bremen musste die Polizei zum einen ein Plakat an der Universität abnehmen, das die Aufschrift „Zwei weniger – ACAB“ trug. Damit bezogen sich die noch unbekannten Täter auf die Polizistenmorde im rheinland-pfälzischen Kusel.

In Niedersachsen wiederum schwebt ein Mann nach der Explosion von einem Feuerwerkskörper in Lebensgefahr. Der Unfall hatte sich in einer Garage in Aurich ereignet, ein weiterer Mann wurde durch die Explosion zu Boden geschleudert. Indes ist in Emden ein Seemann im Hafenbecken der ostfriesischen Stadt ertrunken. Feuerwehrtaucher konnten nur noch seinen Leichnam bergen.

Vor der Küste Wangerooges ist Donnerstagnacht ein Containerschiff auf Grund gelaufen. Ein erster Bergungsversuch in der Nacht verlief ohne Erfolg, teilte das Havariekommando mit. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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