Richtfest für Bürogebäude in der Überseestadt

Grosse investiert zwölf Millionen Euro

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Zwölf Millionen Euro investiert das Bremer Unternehmen Justus Grosse in das Projekt „Parkkontor 2+3“. Jetzt wurde Richtfest gefeiert, im Sommer sollen die beiden Bürogebäude bezugsfertig sein.

Bremen - Und weiter geht’s in der Überseestadt. „Pünktlich und gemäß Bauzeitenplan“ haben die Projektentwickler von Justus Grosse Richtfest für die Bürogebäude „Parkkontor 2+3“ im vorderen Bereich der Überseestadt gefeiert – unweit des freiwerdenden Kellogg’s-Geländes am Kopf des „KaffeeQuartiers“.

Bis zum Sommer des nächsten Jahres sollen in den beiden Gebäuden mehr als 4. 000 Quadratmeter „hochwertige und flexibel aufteilbare“ Büroflächen sowie eine Tiefgarage entstehen, sagte eine Sprecherin des Bremer Immobilienunternehmens.

Grosse investiert nach Angaben der geschäftsführenden Gesellschafter Joachim Linnemann und Clemens Paul rund zwölf Millionen Euro in das Projekt „Parkkontor 2+3“. Die beiden in Bau befindlichen Gebäude bilden gemeinsam mit dem vor zwei Jahren fertiggestellten, sanierten und unter Denkmalschutz stehenden „Weinkontor“ und dem markanten 13-geschossigen Bürogebäude „Bömers Spitze“ (Baustart war im Herbst, die Fertigstellung ist für Sommer 2019 geplant) einen Gesamtkomplex am Eingang zur Überseestadt. Grosse investiert hier nach eigenen Angaben insgesamt 65  Millionen Euro.

Justus Grosse hat neben Bürogebäuden derzeit mehr als 500 Miet- und Eigentumswohnungen in Bau. Seit 2005 hat die Bremer Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben fast 400 Millionen Euro in die Überseestadt gesteckt. Zu den Projekten zählen der 20-geschossige „Landmark-Tower“ sowie das 13-geschossige Hafenhochhaus.

Die Überseestadt bleibt ein Impulsgeber für die Bremer Wirtschaft. Jüngst ist mit dem Abriss eines alten Tores am Schuppen 3 das Startsignal für die Entwicklung des „Europaquartiers“ gegeben worden. Wo heute noch ein Lagerhauskomplex steht, soll bis 2021 ein urbanes Viertel unter anderem mit 520 Wohnungen entstehen. Das Investitionsvolumen wird auf 175  Millionen Euro beziffert. Der Baubeginn für die ersten Wohnungen ist für Herbst 2018 geplant. - je

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