Emiliano Sampaio spielt im Sendesaal

Graz, Bremen und Brasilien

Besuch aus Österreich und Brasilien – das „Emiliano Sampaio Meretrio“ spielt im Sendesaal. - Foto: Pepe Guimaraes /Sendesaal

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Der brasilianische Gitarrist, Posaunist, Komponist und Arrangeur Emiliano Sampaio lebt mittlerweile in Graz, bringt aber nun zur Veröffentlichung seines neuen Albums „Óbvio“ zum zweiten Mal sein brasilianisches „Meretrio“ nach Europa. Die Künstler kommen dabei auch nach Bremen. Das „Emiliano Sampaio Meretrio“ tritt am Freitag, 16. September, im Sendesaal Bremen an der Bürgermeister-Spitta-Allee auf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Neben Sampaio (an diesem Abend: Gitarre) spielen Gustavo Boni (Bass) und Luis André (Schlagzeug). Sampaio selbst schreibt über sein Trio: „Es wurde 2004 in São Paulo mit nur einem Ziel ins Leben gerufen: der Erforschung der vielfältigen brasilianischen Popularmusik.” Seither habe das Trio seine Grenzen kontinuierlich erweitert – brasilianische Rhythmen vermischen sich mit Elementen aus dem Jazz und der Kammermusik.

Und nicht nur als Trio wurden diverse Alben veröffentlicht. In Kooperation mit dem Komponisten und Pianisten Pedro Assad, der englischen Songwriterin Rebecca Sharp sowie einigen brasilianischen Bläsern entstanden weitere Platten. Sampaio studiert inzwischen in Graz Komposition. Auf dem neuen Album „Óbvio“ sind eigene Stücke zu hören. Karten für den Auftritt im Sendesaal kosten 20 Euro, ermäßigt zwölf Euro.

Der Barbier braucht Requisiten

Schön ist es, wenn man helfen kann. Dem Theater zum Beispiel. Wie kann man dem Theater helfen? Indem man mal hingeht, zum Beispiel. Aber auch, indem man etwas hinbringt.

„Il barbiere di Siviglia“ (genau: „Der Barbier von Sevilla“) von Gioacchino Rossini hat am Sonnabend, 22. Oktober, um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz Premiere. Aber da fehlt noch was. Nein, die Künstlerriege ist komplett. Michael Talke führt Regie, die musikalische Leitung hat der schwedische Dirigent Olof Boman. Aber dennoch fehlt etwas. Koffer und Taschen fehlen, sagt eine Theatersprecherin. Anders ausgedrückt: Requisten sucht das Theater für den Barbier – Koffer und Taschen für Musikinstrumente nämlich. „Leihweise oder geschenkt, vorzugsweise für kleine Instrumente wie Violinen und Flöten“, heißt es. Angebote per E-Mail an bibliothek@theaterbremen.de.

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